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Wirtschaft

Arbeitslosigkeit in der Eurozone geht zurück

Die Zahl der Arbeitslosen in der Eurozone ist auf den tiefsten Stand seit über sieben Jahren gesunken. Dank der anziehenden Konjunktur finden wieder mehr Menschen einen Job.

Symbolbild zur Arbeitslosenrate in Euro-Raum Spanien Agentur für Arbeit (picture-alliance/dpa/N. Gallego)

Arbeitssuchende in Spanien

Ganz genau waren im Oktober 15,908 Millionen Menschen in den Ländern der Eurozone ohne Arbeit. Damit sank die Arbeitslosenquote auf 9,8 Prozent, wie das Statistikamt Eurostat in Luxemburg mitteilte. Das ist der niedrigste Wert seit Juli 2009.  Die Arbeitslosenquote aus dem Vormonat wurde von 10,0 Prozent auf 9,9 Prozent nach unten revidiert.

Im Monatsvergleich fiel die Zahl der Arbeitslosen um 178 000. Die Spanne im Währungsraum ist jedoch nach wie vor groß. Deutschland kommt mit 4,1 Prozent auf den niedrigsten Wert. Spitzenreiter in der EU - noch vor Deutschland – ist Tschechien mit 3,8 Prozent und das bereits den dritten Monat in Folge. Am höchsten ist die Arbeitslosigkeit innerhalb von EU und Euro-Zone in Griechenland mit 23,4 Prozent (im August), in Spanien liegt sie bei 19,2 Prozent.

Wachstum trotz Brexit-Furcht

Die Wirtschaft in der Eurozone war im Sommer trotz der Brexit-Furcht auf moderatem Wachstumskurs geblieben. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in den Ländern mit der Gemeinschaftswährung legte im dritten Quartal um 0,3 Prozent zum Vorquartal zu. Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal wuchs die Wirtschaft der Eurozone in den Monaten Juli bis September um 1,6 Prozent. Wegen des Brexit-Votums hatten Experten mit schlechteren Zahlen gerechnet. Die Briten hatten in einem Referendum im Juni für den Austritt aus der Europäischen Union gestimmt.

ar/hb (dpa, rtr)

 

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