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Bundesliga-Spiltter

Aranguiz früher wieder zu Hause

Gute und schlechte Nachrichten für Leverkusen: Charles Aranguiz ist früher aus Chile zurück - allerdings mit einer Verletzung. Valerien Ismael übt Kritik an Julian Draxler, und Roman Weidenfeller soll beim BVB bleiben.

Charles Aranguiz ist früher als geplant von der WM-Qualifikation mit der chilenischen Nationalmannschaft zu seinem Klub Bayer 04 Leverkusen zurückgekehrt. Er hatte sich beim 0:0 in Kolumbien verletzt. Die nächste Partie Chiles am Mittwoch gegen Uruguay (0:30 Uhr MEZ) hätte der Mittelfeldspieler wegen einer Gelbsperre aber ohnehin verpasst. 

Bayer 04, derzeit Tabellenachter der Bundesliga, kündigte an, sich ein Bild über den Gesundheitszustand des 27 Jahre alten Auswahlspielers machen zu wollen. Offenbar hatten muskuläre Probleme bei Aranguiz zur Auswechslung in der 73. Minute geführt. Die zuletzt ebenfalls angeschlagenen Bayer-Akteure Kevin Kampl, Ömer Toprak und Julian Brandt bestritten am Montag lediglich ein individuelles Training. Bayer hofft bei allen Verletzten auf schnelle Genesung. Denn das Programm in den nächsten zwei Wochen hat es in sich: Am kommenden Freitag trifft die Werkself ab 20:30 Uhr zunächst auf den starken Bundesliga-Neuling RB Leipzig. Es folgen Spiele in der Champions League bei ZSKA Moskau am 21. November und in der Liga bei Rekordmeister Bayern München am 26. November.

Ismael kritisiert Draxler

Freiburg Fußball Bundesliga SC Freiburg vs VfL Wolfsburg Trainer Valerien Ismael Wolfsburg (Imago/Pressefoto Baumann)

Ismael möchte Spieler, die zum VfL Wolfsburg stehen

Wolfsburgs Trainer Valerien Ismael hat die Länderspielpause nicht nur genutzt, um sich mit den daheimgebliebenen Spieler auf das nächste Spiel am Samstag in Ingolstadt vorzubereiten, sondern auch um im Fall Julian Draxler nachzukarten. Der Franzose kritisierte, dass Nationalspieler Draxler im Sommer seinen vorzeitigen Abschied vom letztjährigen deutschen Pokalsieger durch öffentliche Äußerungen erzwingen wollte. "So etwas bringt immer Unruhe in einen Verein. Wenn man sich auf eine Aufgabe konzentriert, sollte man mit dem Herzen dabei sein", sagte Ismael in einem Spox-Interview.

Wie lange der Mittelfeldspieler noch das Trikot der "Wölfe" trägt, darüber zerbricht sich der Coach aktuell allerdings nicht den Kopf: "Wir werden in den nächsten Wochen sehen, wer bereit ist, unsere Philosophie zu verinnerlichen. Dann können wir entscheiden. Wir sind gefragt, herauszufinden, ob ein Spieler den Weg dauerhaft mit uns gehen will." Draxler hatte sich im Juli nach nur einer Saison bei den Wolfsburgern unzufrieden mit seiner Situation gezeigt und eine vorzeitige Freigabe gefordert. 2015 hatte der 23-Jährige beim Bundesliga-14. einen Vertrag bis 2020 unterschrieben.

Weidenfeller soll Dortmunder bleiben

Roman Weidenfeller auf der Bank (picture-alliance/dpa/Güttler)

Wie lange bleibt Weidenfeller in Dortmund?

Auch ein anderer Fußball-Weltmeister soll seinem Klub erhalten bleiben: Borussia Dortmund würde Torhüter Roman Weidenfeller über das Ende seiner Profikarriere hinaus im Verein halten. "Wir wachsen ständig und brauchen daher Leute, die eine große BVB-Vergangenheit haben und das auch nach außen rüberbringen können. Dafür ist Roman prädestiniert", sagte BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke dem Fachmagazin "Kicker". Das sei allerdings "momentan nicht das Thema". "Erst einmal geht es darum, ob er weitermachen möchte", erklärte Watzke. Der Vertrag des 36 Jahre alten ehemaligen BVB-Stammkeepers Weidenfeller, der beim Revierklub derzeit nur die Nummer zwei hinter Roman Bürki ist, läuft zum Saisonende aus.

Watzke geht davon aus, dass Weidenfeller noch nicht für den Fußball-Ruhestand bereit ist. In Verhandlungen zwischen BVB-Sportdirektor Michael Zorc und dem dienstältesten Dortmunder Profi in der Winterpause soll eine Entscheidung fallen. "Dann sehen wir mal, was dabei herauskommt", sagte Watzke. Dem Vernehmen nach denken beide Seiten über eine Fortsetzung der Karriere um ein weiteres Jahr nach.

asz/tk (dpa, sid)

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