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Fernsehen

Arabisches TV-Programm der DW verlängert

Integration per Bildschirm: Die Akzeptanz anderer Lebensformen kann man auch von der "Lindenstraße" lernen. Die Deutsche Welle macht Flüchtlingen bekannte öffentlich-rechtliche Sendungen zugänglich - in ihrer Sprache.

Deutschland Gebäude Deutsche Welle Bonn (DW)

Das Gebäude der Deutschen Welle am Standort Bonn (Archivbild)

Die Ausstrahlung des arabischsprachigen TV-Programms der Deutschen Welle (DW) in Europa ist bis Ende 2017 verlängert worden. Der Satellitenbetreiber SES sagte die weitere kostenlose Übertragung von DW Arabia 2 über den Satelliten Astra 1M zu.

Das Programm bietet rund um die Uhr Informationen über Deutschland und Europa. Die Ausstrahlung in Europa war Ende 2015 aufgenommen worden, um ein Angebot besonders für die wachsende Zahl hier lebender Flüchtlinge aus dem arabischen Sprachraum zu schaffen.

"Wir bauen eine Brücke"

Eingespeist werden auch Zulieferungen anderer öffentlich-rechtlicher Sender, darunter von der ARD die "Lindenstraße" und die "Sendung mit der Maus", vom ZDF die Kindernachrichtensendung "Logo" sowie Dokumentationen. Seit Beginn des Jahres produziert die DW zusätzlich eine neue Videoreihe mit Erläuterungen zu den wichtigsten Elementen des Grundgesetzes.

DW-Intendant Peter Limbourg sprach von einer "wichtigen politischen Botschaft in politisch unruhigen Zeiten". "Wenn das Angebot Ende 2017 ausläuft, werden viele der Flüchtlinge bereits in der Lage sein, die deutschsprachigen TV-Angebote von ARD und ZDF zu verfolgen." Unabhängig davon gibt es nach wie vor die Ausstrahlung des arabischsprachigen Programms der Deutschen Welle in der Nahost-Region und in Nordafrika.

jj/pg (DW, afp, kna)