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Kultur

Arabischer TV-Clan nach Sopranos-Vorbild: "4 Blocks" geht an den Start

Ein düsteres Bild: Der Berliner Stadtteil Neukölln als Gangster-Hochburg. Die sechsteilige Serie auf dem Bezahlfernsehkanal TNT wird von der Kritik gefeiert.

Ab dem 8. Mai geht es um Familie und Verrat - im Milieu eines arabischen Clans in Berlin-Neukölln. Der Stadtteil ist für Drogen, kriminelle Ausländer und arabische Clans bekannt. Dort leben rund 200 Mehrfachtäter, die mehreren einschlägig bekannten Großfamilien angehören. Diesem Image versucht die neue Serie mit grausamen Bildern, schnellen Schnitten, knalligen Farben, Gangster-Rappern als Darstellern, deutsch-arabischem Slang und einem Hip-Hop-Soundtrack gerecht zu werden.

Schauspieler Kida Khodr Ramadan und Veysel Gelin unterhalten sich in der Serie um einen arabischen Mafia-Clan (picture-alliance/dpa/Handout/2017 Turner Broadcasting System Europe Limited & Wiedemann & Berg Television GmbH & Co.)

Absprachen zwischen Clan-Mitgliedern

Wie die amerikanische Serie "The Sopranos", die vor zehn Jahren zu Ende ging, stellt "4 Blocks" das Agieren eines Ganoven-Clans aus der Innenperspektive dar. Hauptdarsteller ist Kida Khodr Ramadan, der sich als Ali "Toni" Hamady als Deutscher einbürgern lassen und Immobilenmakler werden will - dann jedoch durch die Familenbande zum Drogenhandel gezwungen wird. Weitere Mitwirkende sind zwei echte Gangster-Rapper: Veysel Gelin und der Hip-Hopper Massiv. "4 Blocks" ist die dritte Eigenproduktion von "TNT Serie", dem Seriensender von Turner Deutschland. Die früheren Formate des Senders "Add a Friend" und "Weinberg" wurden mit dem Grimme-Preis prämiert. Eine Ausstrahlung im Free-TV ist noch ungewiss. Drehbeginn auf den Straßen Neuköllns ist im Herbst, eine zweite Staffel ist bereits geplant.

rf/nf (tnt, sz, welt)

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