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Kultur

Apple verliert Gerichts-Streit um E-Book-Preise

Im Streit um Preisabsprachen bei elektronischen Büchern ist Apple unterlegen. Ein US-Berufungsgericht bestätigte das Urteil einer niederen Instanz, wonach der Technologie-Riese gegen Bundesrecht verstoßen hat.

Der iPhone-und iPad-Hersteller soll sich demnach heimlich mit fünf Verlagen abgesprochen haben, um E-Book-Preise in die Höhe zu treiben. Apple habe dabei eine Schlüsselrolle gehabt.

Als Apple im Frühjahr 2010 zur Markteinführung seines iPad-Tablets auch einen E-Book-Store starten wollte, war Amazon die dominierende Kraft in dem Geschäft. Der Online-Händler verkaufte die elektronischen Bücher zum Teil mit deutlichen Rabatten.

Apple bot den Verlagen hingegen ein sogenanntes "Agentur-Modell", das im Kern der deutschen Buchpreisbindung ähnelt: Sie selbst bestimmten den Preis der E-Books. Mit Rückenwind des Apple-Deals setzte die Buchbranche das System auch bei Amazon durch.

Richterin Debra Ann Livingston erklärte am Dienstag (30.06.2015) in New York, Apple habe mit den illegalen Absprachen einen einfachen Weg gefunden, um seinen iBookstore im Markt zu etablieren.

kk/pg (rtr, dpa)