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Unternehmen

Apple steigert iPhone-Verkäufe

Zehn Jahre nach dem ersten iPhone rechnet Apple dank seines Jubiläumsmodells mit einem glänzenden Weihnachtsgeschäft. Doch auch vor dem Verkaufsstart des extrem teuren Spitzenmodells setzte der Konzern mehr Telefone ab.

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Das neue iPhone kommt in die Läden

Zuletzt hatte es Spekulationen gegeben, dass sich Apples neues iPhone 8 nicht so gut verkaufe, weil zu viele Kunden auf das innovativere iPhone X warteten. Doch unter dem Strich sieht es anders aus: Gewinn und Umsatz von Apple sind im abgelaufenen Quartal deutlich angezogen. Das Nettoergebnis kletterte um knapp 19 Prozent auf 10,71 Milliarden Dollar, wie der iPhone-Konzern mitteilte.

Mit den beiden Varianten iPhone 8 und 8 Plus, die äußerlich bisherigen Modellen ähnlich sehen, verkaufte Apple im vergangenen Quartal knapp 46,7 Millionen seiner Smartphones. Das war ein Plus von 2,5 Prozent. Konzernchef Tim Cook sagte nun zur Vorlage der Quartalszahlen, die iPhone-8-Modelle seien die derzeit am besten laufenden Geräte. Die Nachfrage habe die Erwartungen von Apple übertroffen.

Apple-Chef Tim Cook bei der Präsentation des iPhone X

Apple-Chef Tim Cook bei der Präsentation des iPhone X

Vor allem der Ausblick auf das Weihnachtsgeschäft fiel besser aus als von Analysten erwartet: Apple rechnet dank dem neuen iPhone X, das diesen Freitag in den Handel kommt, mit Rekordzahlen im anstehenden Weihnachtsgeschäft. Für das Weihnachtsquartal stellte Apple einen Umsatz zwischen 84 und 87 Milliarden Dollar (72 bis 74,6 Milliarden Euro) in Aussicht. Das wäre eine drastische Steigerung im Vergleich zu den 78,4 Milliarden Dollar vor einem Jahr - die bereits ein Bestwert waren. Die Vorbestellungen für das iPhone X seien "sehr stark", so Cook. Das Telefon ist mit einem Preis ab 999 Dollar in den USA und 1149 Euro in Europa so teuer wie kein iPhone zuvor. 

Die Zahlen für das vergangene Vierteljahr zeigen, dass es Apple auch gelang, die lange Talfahrt bei seinem iPad-Tablet zu beenden. Die Verkäufe stiegen um 11,4 Prozent auf 10,3 Millionen Geräte. Bei den Mac-Computern gab es inmitten eines weiterhin schwächelnden PC-Marktes ein Absatzplus von zehn Prozent auf knapp 5,4 Millionen Geräte. Das Dienste-Geschäft, in das zum Beispiel Erlöse mit dem Streaming-Service Apple Music, dem Online-Speicher iCloud sowie App-Downloads einfließen, wuchs um 34 Prozent auf 8,5 Milliarden Dollar. 

Cook nannte erneut kein Absatzzahlen der Computer-Uhr Apple Watch, sagte aber, die Verkäufe seien in den vergangenen Quartalen um jeweils 50 Prozent gestiegen.

stu/wa (dpa, rtr)

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