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Kultur

Apple mag's mini

Apple startet - wieder einmal - mit ungewöhnlichen Produkten in das neue Jahr. Die Innovationsfreude des Hauses bescherte dem Unternehmen 2004 Top-Umsätze.

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Der günstigste Mac aller Zeiten: Mac Mini

Der iPod ist unbestritten das Erfolgsprodukt aus dem Hause Apple: Schon längst ist der Audio-Player zum Lifestyle-Accessoire geworden. Alleine im vergangenen Jahr wurden insgesamt rund zehn Millionen iPods verkauft. Der jüngste Spross in der iPod Familie ist der "iPod shuffle". Er ist so groß wie ein Kaugummi-Streifen und wiegt 22 Gramm.

Mini Flash-Player

Der weiße Player arbeitet mit Flash-Speicher und hat Platz für bis zu ein Gigabyte Musik. Im Gegensatz zu seinen Festplatten-Geschwistern hat der iPod shuffle keine Anzeige. Die neue Version der Mac- und PC-Software iTunes soll einen Autofill-Modus bieten, um das Gerät mit Musik zu bestücken. Dabei wählt die Software selbst aus, welche Titel auf das mobile Gerät kommen. Ein manuelles Befüllen ist aber ebenfalls möglich.

Apple iPod Shuffle

iPod shuffle fast 120 Song und kostet rund 100 Euro

Der iPod shuffle spielt die Musiktitel normalerweise im Zufallswiedergabemodus ab. Auf der Rückseite hat er einen Schalter, mit Hilfe dessen sich die Stücke aber auch in einer festen Reihenfolge spielen lassen. Das Gerät kann außerdem Daten speichern. Die iPod-Nutzer wissen die die leichte Bedienbarkeit des Gerätes zu schätzen - aus demselben Grund hat auch der Apple PC eine kleine, aber produkttreue Fangemeinde. Die meisten Computernutzer arbeiten allerdings, meist aus Kostengründen, mit Windows-PCs. Mit dem neuen "Mac Mini" soll sich das ändern: Diese "Computerschachtel" ist gerade einmal 5 Zentimeter hoch und hat eine Kantenlänge von 16 Zentimeter - und ist mit einem Preis von rund 500 Euro der günstigste Mac aller Zeiten.

Apple Mini Mac

Der Mac mini hat eine Höhe von 5 cm und eine Kantenlänge von 16 cm

Die Rechenleistung kann sich zwar nicht mit der der aktuellen Power Macs messen, dürfte für viele Anwender aber ausreichend sein. Wie beim legendären iCube arbeitet im Inneren ein G4-Chip (Standard: 1,25 GHz), der aufgrund des geringen Stromverbrauchs nicht aufwendig gekühlt werden muss. Bildschirm, Tastatur und Maus gehören nicht zum Lieferumfang. Ein Composite-Video-Adapter zum Anschluss an den Fernseher ist optional erhältlich.

Der Riesen-Erfolg mit dem iPod und die wachsende Nachfrage nach Macintosh-Computern bescherte dem US-Konzern Apple im abgelaufen Quartal einen Rekordgewinn. Der Umsatz kletterte um 74 Prozent auf 3,49 Milliarden Dollar. "Wir sind begeistert, den höchsten jemals erzielten Umsatz und Nettogewinn in einem Quartal in der Geschichte von Apple bekannt zu geben", verkündete Jobs und versprach weiter: "Wir starten ins Jahr 2005 mit einer Reihe an neuen innovativen Produkten."

Apple "iWorks"

Steve Jobs iTunes music

Apple Chef Steve Jobs verspricht "innovative und neue Produkte"

Apple bringt ein eigenes kleines Office-Paket auf den Markt. Auf der Macworld zeigte Steve Jobs das schon erwartete "iWork", ein nach seinen Angaben vollständig neu programmiertes Paket, das nichts mit dem völlig veralteten AppleWorks aus Prä-OS-X-Zeiten zu tun habe. iWork besteht unter anderem aus der Version 2 des Präsentationsprogramms Keynote, das animierte Grafiken erstellen, Dateien im Flash-Format exportieren und wesentlich schneller arbeiten soll als der Vorgänger.

"Pages" heißt die Textverarbeitung, die den Anwender nicht mit einer leeren Seite, sondern einer von vielen Vorlagen begrüßt - die soll man dann nur noch um die gewünschten Inhalte ergänzen müssen. Per Media-Browser holt man zum Beispiel Fotos aus iPhoto, um sie anschließend mit der Maus zu positionieren. Typische Textverarbeitungsfunktionen wie Inhaltsverzeichnis, Fußnoten, Tabellen und DTP-ähnliche Elemente werden unterstützt. iWork soll ab dem 29. Januar für 79 Euro erhältlich sein.

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