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Wirtschaft

Apple: Mögliche iPhone-Nachfrageflaute

Ein Zeitungsbericht reicht - und schon geraten die Aktienkurse von Apple-Zulieferern in Turbulenzen: Ein japanisches Blatt hatte gemeldet, dass der US-Konzern die iPhone-Produktion drosseln könnte.

Aus Furcht vor einem schwächelnden Geschäft mit dem wichtigen Kunden Apple haben sich Anleger am Mittwoch aus zahlreichen Elektronikwerten zurückgezogen. Auslöser der Verkäufe war ein Bericht der japanischen Zeitung "Nikkei", demzufolge Apple die Produktion seiner iPhone-Modelle 6S und 6S Plus im Frühjahr drosseln wolle. Analysten zufolge reagiert der US-Konzern, bei dem zunächst niemand für einen Kommentar zu erreichen war, auf eine Nachfrageflaute.

Vor diesem Hintergrund rutschten die Aktien des deutschen Chip-Designers Dialog Semiconductor im Geschäft des Brokerhauses Lang & Schwarz 2,1 Prozent ins Minus und waren damit Schlusslicht im TecDax. Die asiatischen Apple-Zulieferer Largan, Catcher, Taiwan Semiconductor, Zhen Ding, Radiant, Alps, Nidex, Japan Display, Ibiden, Murata, TDK, AAC, Quanta, ASE und TPK büßten bis zu 9,5 Prozent ein.

Sinkt die Produktion um fast ein Drittel?

Wie die japanische Zeitung "Nikkei" am Dienstag berichtet hatte, will Apple die Produktion seiner beiden iPhone-Modelle 6S und 6S Plus reduzieren. Von Januar bis März sollen danach von den neuesten Geräten 30 Prozent weniger hergestellt werden. Von April bis Juni solle die Produktion wieder auf das normale Maß hochgefahren werden.

An der US-Technologiebörse Nasdaq gab die Apple-Aktie am Dienstag im Handelsverlauf in einem kaum veränderten Marktumfeld um 2,5 Prozent nach. Seit dem Rekordhoch im April hat die Aktie rund ein Viertel ihres Werts eingebüßt. Analysten gehen davon aus, dass Apple die Produktion wegen einer geringeren Nachfrage senkt.

ul/zdh (rtr)