1. Inhalt
  2. Navigation
  3. Weitere Inhalte
  4. Metanavigation
  5. Suche
  6. Choose from 30 Languages

Filme

Anziehungskraft der Avantgarde

Liebe und Tod in Oslo, Pariser Avantgarde aus Belgrad in Den Haag und die phantastischen Vorstellungen des Friedensreich Hundertwasser: einige Stationen unseres Streifzugs durch die Welt der Ausstellungen.

default


Magnus von Plessen im Centre Pompidou

Paris - Centre Pompidou Ausstellungstipps 04.06.2004

Centre Pompidou in Paris

Das Porträt wird von langen vertikalen Linien durchzogen, die seinen Bildern oft einen abstrakten Charakter verleihen. "Magnus von Plessen" heißt die Ausstellung, die das Pariser Centre Pompidou dem deutschen Künstler widmet. "Magnus von Plessen gehört zu den eigenwilligsten und interessantesten Malern seiner Generation und der deutschen Szene", erklärte die Museumsleitung. Zu den ausgestellten Werken, die eigens für diese Schau entstanden, gehören die figurativen Gemälde "Lena", "Im Gegenlicht" und "Liegende", denen durch die großzügigen, parallel verlaufenden Pinselstriche etwas Konstruktives anhaftet. Die rund zehn Werke werden im Espace 315 im Pompidou gezeigt, ein Ausstellungsraum, der ausschließlich jungen zeitgenössischen Künstlern gewidmet ist.

Vom 9. Juni bis zum 23. August. Täglich außer Dienstag 11.00-21.00 Uhr

Munch und Vigeland im Vergleich

Ausstellungstipps 04.06.2004 Edvard Munch

Der Schrei von Edvard Munch

Edvard Munch (1863-1944) ist als Maler weltberühmt geworden, und sein norwegischer Landsmann Gustav Vigeland (1869-1943) gilt im eigenen Land als herausragender Bildhauer, dem in Oslo auch ein eigenes Museum gewidmet ist. Das Munch-Museum in Norwegens Hauptstadt präsentiert als Sommerausstellung einen Vergleich von Arbeiten der beiden eigentlich als extrem gegensätzlich geltenden Künstler unter dem Titel "Eros und Thanatos". Die Themen Liebe und Tod beschäftigten beide Maler, nicht zuletzt während ihrer gemeinsam in Berlin verbrachten Jahre 1894/1895. Munch fertigte dabei zahlreiche Porträts, Vigeland Skulpturen von Berliner Künstlern und Intellektuellen, die in der Ausstellung zu sehen sind. Munch-Klassikern wie "Der Schrei", "Madonna" und "Der Kuss" werden kleinere Vigeland-Skulpturen zum Thema Mann-Frau sowie erotische Zeichnungen aus dieser Zeit gegenübergestellt.

4. Juni bis 15. September. Täglich 10.00 - 18.00 Uhr

Pariser Avantgarde in Den Haag

Gemälde von Piet Mondriaan

Mondriaan: Bomen langs het Gein

Einen Blick auf die künstlerische Avantgarde im Paris um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert bietet in Den Haag das Gemeentemuseum mit einer Ausstellung aus dem Nationalmuseum Belgrad. Präsentiert werden etwa 200 Gemälde, Zeichnungen und Skulpturen. Die Werke von Corot, Degas und Pissaro, aber auch Van Gogh, Mondriaan, Picasso, Archipenko, Utrillo und anderen demonstrieren die Anziehungskraft, die Frankreichs Metropole damals auf Künstler aus vielen Ländern ausübte. Auch jugoslawische Zeitgenossen wie Dobrovic, Pijade und Petrov ließen sich beeinflussen.

Bis zum 22. August. Täglich außer Montag 10.00-17.00 Uhr

Siegfried Anzingers Arbeiten auf Papier

Bekannt wurde er mit dem Etikett "Neue Malerei": Der 1953 in Oberösterreich geborene Maler Siegfried Anzinger war Teil jener Bewegung der "Jungen Wilden", die Anfang der 1980er Jahre mit einem erzählerischen Ansatz gegen Konzept und Abstraktion anmalten. Die Albertina Wien zeigt unter dem Titel "Siegfried Anzinger. Werke auf Papier 2001-2004" eine Auswahl von Aquarellen zu den Themen Tiere, Madonnen, Schöpfungsgeschichten und erotische Darstellungen.

Bis zum 29. August. Täglich 10.00-18.00 Uhr, Mittwoch bis 21.00 Uhr

Die Fantasie des Friedensreich Hundertwasser

Friedensreich Hundertwasser

Waldspirale von Friedensreich Hundertwasser

Die fantasiereichen und oft eigensinnigen Vorstellungen des österreichischen Künstlers Friedensreich Hundertwasser (1928-2000) stellt das Rotterdamer Museum Kunsthal erstmals in den Niederlanden vor (bis 5. September). Die zusammen mit dem KunstHaus in Wien entstandene Ausstellung umfasst etwa 20 Modelle und einige Dutzend Bilder. Gemälde voller Farben und Vorstellungen für alternative Lebensweise bestimmen den Überblick.

Bis zum 5. September. Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag 10.00-17.00 Uhr, Sonntag 11.00-17.00 Uhr

WWW-Links

  • Datum 07.06.2004
  • Drucken Seite drucken
  • Permalink http://p.dw.com/p/58ad
  • Datum 07.06.2004
  • Drucken Seite drucken
  • Permalink http://p.dw.com/p/58ad
Symbolbild Film Festival roter Teppich

Dossier KINO Favoriten: Die Besten des deutschen Films

Was sind die besten Dramen, die lustigsten Komödien, die Top-Schauspielerinnen und die größten Leinwandhelden? In der Serie "KINO Favoriten" präsentiert das DW-Filmmagazin seine ganz persönliche Auswahl.