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Nationalmannschaft

Antonio Rüdiger: "Wir haben immer Konkurrenzkampf"

Er ist der heimliche Aufsteiger im DFB-Team: Antonio Rüdiger hat sich - im Schatten anderer - in der Verteidigung der Nationalelf festgespielt. Im DW-Interview spricht er über seine Rolle und Perspektiven im WM-Jahr.

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Rüdiger: "Bis zum Titel ist es noch ein langer Weg"

DW: War der späte Ausgleich gegen Frankreich vielleicht ein bisschen das Glück des Tüchtigen nach einem langen Nationalmannschaftsjahr?

Antonio Rüdiger: Es war ein sehr langes Jahr, und ich denke, das war wichtig, dass wir ungeschlagen geblieben sind in diesem Jahr, auch für unsere Fans. Uns freut das natürlich auch.

Sie hatten nach ihrer Einwechslung zur Halbzeit ein paar gute Szenen. Haben Sie sich nun festgespielt in der Nationalmannschaft?

Ja, für mich war das wichtig. Ich bin noch jung, und ich muss noch viel dazulernen. Ich möchte dem Team einfach nur helfen, das zählt für mich.

Nach zehn Siegen in der WM-Qualifikation ging es nun gegen zwei große Gegner, England und Frankreich. Hat sich in diesen Spielen gezeigt, woran die Mannschaft jetzt noch arbeiten muss?

Natürlich müssen wir noch an vielen Dingen arbeiten. Aber so ist das eben mit der Nationalmannschaft. Wir sind nicht so oft zusammen, und wir müssen uns finden. In Richtung WM-Turnier ist es das Wichtigste, dass jeder gesund bleibt und andere noch fit werden. Wenn es zur WM geht, hoffe ich, dass alle in Höchstform sind.

Einige der Verletzten sind nun bereits wieder zurück im Team. Spüren Sie schon so etwas wie Konkurrenzkampf im Team?

Wir haben immer Konkurrenzkampf. Wenn man in einer Nationalmannschaft wie Deutschland spielt, gehört Konkurrenzkampf dazu. Es gibt viele gute Jungs im Team, und wir sind der Weltmeister. Da muss man sich in jeder Trainingseinheit und in jedem Spiel beweisen.

Kann der Weltmeister wieder Weltmeister werden?

Es ist noch ein langer Weg bis dahin. (lacht)

Antonio Rüdiger ist 24 Jahre alt und blickt inzwischen auf 22 Länderspiele zurück. Als Sohn eines Deutschen und einer Sierra Leonerin wurde er in Berlin geboren. Ausgebildet wurde er bei Borussia Dortmund, der Durchbruch gelang ihm beim VfB Stuttgart. Bei der EM 2016 verletzte er sich noch vor dem ersten Spiel schwer und verpasste das Turnier. 2018 soll das anders werden: Der Verteidiger des FC Chelsea will den Bundestrainer überzeugen und Teil des WM-Kaders werden.

Das Interview führte Joscha Weber.

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