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Asean-Gipfel

Anti-Trump-Proteste vor ASEAN-Gipfel in Manila

Wenige Stunden vor der Ankunft von Donald Trump in Manila haben Tausende gegen den US-Präsidenten demonstriert. Die Polizei der Philippinen fuhr schweres Geschütz auf. Ein Treffen Trumps ist besonders umstritten.

In der philippinischen Hauptstadt Manila skandierten die Demonstranten Parolen wie "Nieder mit dem Imperialismus" und "Verbietet Trump auf den Philippinen". Einige US-Flaggen wurden angezündet. Auf ihrem Marsch rund um den Konferenzort des ASEAN-Gipfels wurden die Aktivisten von Hunderten Polizisten gestoppt, als sie versuchten, durch die Absperrungen zu gelangen.

Manila Philippinen (Getty Images/J.Aznar)

Die Polizei stellte sich mit einem Großaufgebot gegen die Demonstranten

"Trump ist der Chef der imperialistischen Regierung der USA", sagte der 18-jährige Student Alexis Danday, nachdem die Demonstration aufgelöst wurde. "Wir sind sicher, dass er hier ist, um ungerechte Verträge zwischen den Philippinen und den USA voranzutreiben."

Umstrittener Besuch

US-Präsident Trump ist am Sonntag in Manila eingetroffen, wo er an einem Galadinner der Gemeinschaft Südostasiatischer Staaten (ASEAN) teilnehmen wird. Der Asean-Gipfel beginnt am Montag.

Während seines Aufenthaltes in Manila ist auch ein Treffen mit Präsident Rodrigo Duterte geplant. US-Abgeordnete hatten Trump vor seiner Abreise aufgefordert, Menschenrechtsverstöße auf den Philippinen anzusprechen, wo Duterte mit harter Hand gegen den illegalen Drogenhandel vorgeht. Seit seinem Amtsantritt im Juni vergangenen Jahres sind bei Polizeieinsätzen in Verbindung mit Drogendelikten knapp 4000 Menschen getötet worden.

Die Philippinen sind die letzte Station auf Trumps fast zweiwöchiger Asien-Reise. Zuvor war der US-Präsident in Japan, Südkorea, China und Vietnam.

mak/ust (dpa, rtre)