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Fit & gesund

Anti Aging für die Haut – was hilft gegen Falten?

Die Haut ist nicht nur eine "Schutzhülle" sondern ein kompliziertes Organ mit vielen wichtigen Aufgaben. Leider altert sie wie alle anderen Organe - allerdings für jeden deutlich sichtbar.

So arbeitet unsere Haut

Mit rund zwei Quadratmetern ist die Haut das größte Organ des Körpers. Sie besteht aus drei Schichten: der Ober-, der Leder- und der Unterhaut und erfüllt zahlreiche Aufgaben. Gemeinsam mit ihrer Hornschicht schützt die Oberhaut vor Umwelteinflüssen wie Sonne, Wasser und Kälte. Eine Mischung aus Fett und Feuchtigkeit helfen ihr dabei. Kollagen- und Bindegewebsfasern durchziehen die darunter liegende Lederhaut und halten die Haut fest und elastisch. In der Lederhaut befinden sich Talg- und Schweißdrüsen sowie Haarwurzeln. Talgdrüsen fetten Hornhaut und Haare. Schweißdrüsen töten mit ihrem Sekret Krankheitserreger ab und kühlen den Körper durch Verdunstung. Als dehnbares Bindegewebe speichert die Unterhaut Wasser und Fett. Das Unterhautfettgewebe steht als Energiereserve zur Verfügung und polstert den Körper gegen Druck von außen ab. Neben Darm, Leber und Nieren gehört die Haut zu den Ausscheidungsorganen. Täglich entsorgt sie mindestens einen, an heißen Tagen bis zu zehn Liter Flüssigkeit.

So entstehen Falten

In der Lederhaut befinden sich Kollagenfasern, die die Haut straff halten, und Hyaluronsäure, die Wasser speichert. Im Alter funktioniert das nicht mehr so gut. Zusätzlich wird die Versorgung der Zellen mit Sauerstoff und Nährstoffen schlechter. Das polsternde Unterhaut-Fettgewebe schrumpft. Und die Hautzellen der Oberhaut erneuern sich immer langsamer. Die Folge: Falten. Hautzellen erneuern sich alle vier bis sechs Wochen. Mit steigendem Alter verläuft der Prozess langsamer und die Haut trocknet, auch wegen hormoneller Veränderungen, zunehmend aus. Leicht abzulesen an der Haut ist der Lebensstil. Rauchen, Alkoholkonsum und intensive Sonnenbäder lassen die Körperhülle schneller verwelken. Jede Form von Mangel- und Fehlernährung belastet die Haut. Einseitige Essgewohnheiten, extreme Hungerkuren oder die gestörte Verdauung von Nährstoffen zeigen sich an Haut und Haaren. Die Haut wird trocken und dünn, schuppt sich, verliert an Spannkraft und verfärbt sich weiß bis gräulich.

So kann man die Haut glätten

Es gibt unterschiedliche Methoden, mit denen Falten behandelt werden können. Hautärzte bieten beispielsweise Behandlungen mit Lasern an und sie unterspritzen Falten mit Füllmaterialien wie Hyaluronsäure und Kollagen. Solche Behandlungen gelten zwar als risikoarm, aber es kann beispielsweise zu Abwehrreaktionen des Körpers kommen, bei denen sich Knötchen bilden. Sehr beliebt, um Falten zu glätten, ist das Nervengift Botulinum Toxin, kurz Botox. Neben Ärzten bieten auch immer mehr Schönheitssalons und Wellness-Hotels Botox-Behandlungen an. Falsch angewendet, kann Botox aber monatelang ganze Muskelpartien lähmen. Die Folge sind dann beispielsweise ein hängendes Lid oder abgesenkte Augenbrauen. Deshalb ist es wichtig, sich von einem Experten mit viel Erfahrung behandeln zu lassen.