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Aktuell Afrika

Anschlag auf Südkoreas Botschaft in Libyen

Bei einem Anschlag auf die südkoreanische Botschaft in Tripolis ist mindestens ein Mensch getötet worden. Offenbar geht der Angriff auf das Konto der Terrormiliz "Islamischer Staat".

Von einem Fahrzeug aus hätten Bewaffnete auf die Vorderseite der Botschaft geschossen, berichtet die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap. Dabei sei ein Wachmann tödlich getroffen worden. Die Nachrichtenagentur Reuters berichtet von zwei toten libyschen Wachleuten und beruft sich auf südkoreanische Behörden in Seoul.

Die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua, die ebenfalls über den Anschlag in Tripolis berichtet, zitierte einen Sicherheitsbeamten, demzufolge die Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) für den Anschlag verantwortlich sei. Unklar ist, ob die Attacke dem Wachpersonal oder der Botschaft selbst galt.

In Libyen tobt knapp vier Jahre nach dem Sturz des langjährigen Machthabers Muammar Gaddafi ein Bürgerkrieg zwischen zwei rivalisierenden Regierungen und deren Milizen. Die Terrororganisation IS hat sich inzwischen im Land ausgebreitet. In jüngerer Vergangenheit verübten Anhänger und Mitglieder der IS-Dschihadisten mehrere Anschläge, darunter auch den Angriff auf ein Luxushotel in Tripolis, bei dem neun Menschen getötet wurden.

sp/haz (dpa, rtr, afp)