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Aktuell Asien

Anschlag auf Flughafen in Peshawar

Terrorangriff auf den Flughafen der Stadt Peshawar im Nordwesten Pakistans: Islamistische Rebellen lieferten sich ein Feuergefecht mit den Sicherheitskräften.

Mindestens neun Menschen wurden dabei getötet und mehr als 40 verletzt, wie die Sicherheitsbehörden und Krankenhäuser mitteilten. Die meisten zivilen Opfer gab es nach Militärangaben bei der Detonation einer Autobombe am Flughafengelände, wodurch auch mehrere Gebäude zerstört wurden.

Bei einem Feuergefecht erschossen Sicherheitskräfte fünf Terroristen, die Sprengstoffwesten trugen. Zunächst hatten die Angreifer mehrere Raketen auf den auch von der Luftwaffe genutzten Airport unweit der Grenze zu Afghanistan abgefeuert. Zwei davon beschädigten die Begrenzungsmauer, eine Rakete explodierte bei einem nahe gelegenen Regierungsgebäude. Keinem der Angreifer sei es gelungen, auf das Flughafengelände vorzudringen, sagte ein Luftwaffen-Sprecher.

Taliban bekennen sich zu Angriff

Nach Angaben der Gesundheitsbehörden wurden 46 Verletzte in Krankenhäuser gebracht, darunter Frauen und Kinder. Wegen des Angriffs wurde der Airport zeitweise geschlossen und Flüge umgeleitet. Die radikalislamischen Taliban bekannten sich zu dem Überfall.

Stunden nach der Attacke stürmten Polizisten ein nahegelegenes Haus. Dabei gab es einen Schusswechsel. Bei den Kämpfen seien mindestens vier Aufständische und ein Polizist getötet worden, teilte ein Polizeisprecher mit.

Aufständische wie die Taliban verüben in der Region an der Grenze zu Afghanistan immer wieder Anschläge. Im August hatten sie die Luftwaffenbasis Kamra 70 Kilometer östlich von Peshawar attackiert, zehn Menschen starben.

re/wl/kle (dpa, afp, rtr, dapd)