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Fußball

Anpfiff zum Ticketverkauf

Am Donnerstag (29. Oktober 2009) hat der Vorverkauf der Eintrittskarten für die Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen 2011 in Deutschland begonnen. Das Ticketportal wurde mit dem Länderspiel gegen die USA freigeschaltet.

DFB-Präsident Theo Zwanziger, Nationalspielerin Ariane Hingst, OK-Präsidentin Steffi Jones und DFB-Generalsekretär Wolfgang Niersbach (von links) halten ein überdemensionales WM-Ticket in den Händen. (Foto: dpa)

Endlich da, die WM-Tickets

Noch sind es mehr als 600 Tage bis zum Anpfiff der Frauenfußball-WM am 26. Juni 2011 in Berlin. Doch geht der Countdown mit dem Start des Ticket-Verkaufs am 29. Oktober 2009 bereits in die heiße Phase. Für Nationalspielerin Ariane Hingst ist dies ungewöhnlich im Frauenfußball: "Bisher waren wir es bei Länderspielen so gewohnt, dass die Tickets am Tag vorher oder erst am Spieltag abgesetzt wurden und die Leute ins Stadion gingen." Das Bestellformular auf der Internetplattform www.fifa.com/deutschland2011 wurde im Rahmen des Frauen-Länderspiels des Weltmeisters gegen die USA im WM-Stadion von Augsburg freigeschaltet werden. Damit begann die erste Verkaufsphase, die bis zum 31. Januar 2010 laufen wird.

Karten für Städteserien

DFB-Generalsekretär Niersbach (l-r), OK-Präsidentin Jones und Nationalspielerin Hingst plakatieren WM-ein Werbeplakat. (Foto: dpa)

"Jetzt Tickets sichern"

Für die WM stehen eine Million Eintrittskarten für die 32 Spiele in den neun Spielorten Augsburg, Berlin, Bochum, Dresden, Frankfurt, Leverkusen, Mönchengladbach, Sinsheim und Wolfsburg zur Verfügung, davon 700.000 Karten im freien Verkauf. Diese können auch telefonisch bei einer Hotline (0049/1805-06 2011) geordert werden. Los geht es mit preisgünstigen Städteserien, "mit denen wir die Menschen rund um die Spielorte ansprechen wollen. Das gab es bei der WM 2006 nicht. Die Käufer sparen bis zu 25 Prozent und können bei allen WM-Spielen in ihrem Stadion live dabei zu sein", unterstreicht Steffi Jones. Die Präsidentin des Organisationskomitees will vor allem Familien in die neun WM-Stadion locken und erläutert den Vorteil der Städteserien mit jeweils vier Partien: "Es gibt nicht nur einen Familienblock wie sonst üblich, sondern man bekommt ermäßigte Karten in allen Kategorien."

In der zweiten Verkaufsphase vom 17. Februar bis 30. Juni 2010 sollen mit Gruppen-Kontingenten exklusiv die Vereine und Schulen angesprochen werden. Der Verkauf der Einzeltickets, vor allem für das Eröffnungsspiel und das Finale am 17. Juli 2011 in Frankfurt am Main, soll am 1. August kommenden Jahres gestartet werden. Außerdem gibt es vom 15. Mai 2011 an noch einen "Last-Minute-Verkauf". Im Gegensatz zur Männer-WM 2006 sind die Karten nicht personenbezogen. Sie werden zwischen 10 und 200 Euro kosten. DFB-Präsident Theo Zwanziger hofft, dass die Zuschauer nicht nur Spiele der deutschen Mannschaft besuchen werden, sondern "dass wir auch den 15 anderen Nationen, die als Gäste zu uns kommen, eine tolle Plattform bieten."

25.000 Zuschauer pro Spiel

Die deutschen Europameisterinnen von Finnland (Foto: AP)

Europameister Deutschland will auch bei der WM wieder triumphieren

Die Organisatoren kalkulieren mit einer Stadionauslastung von 80 Prozent, was einem durchschnittlichen Zuschauerschnitt von 25.000 Besuchern pro Spiel entspricht. Damit soll mehr als die Hälfte des mit 51 Millionen Euro veranschlagten WM-Etats gedeckt werden. Steffi Jones gibt sich optimistisch, "weil ich selber leidenschaftlich beim Fußball war. Und ich finde, dass wir heutzutage in den Stadien attraktiven Fußball sehen und gerade mit den 16 teilnehmenden Nationen die Besten der Welt haben." Davon ist auch DFB-Präsident Zwanziger überzeugt. Er freut sich auf das Ereignis, das mit dem Slogan "20Elf von seiner schönsten Seite" wirbt: "Im eigenen Land eine Weltmeisterschaft durchführen zu dürfen und zu können für diese großartigen jungen Frauen, die in den letzten Jahren und Jahrzehnten so tollen Sport geboten haben, darauf freue ich mich wirklich." An diesem Donnerstag startet im Internet auch die Bewerbungsphase für die freiwilligen Helfer. Insgesamt plant das Organisationskomitee den Einsatz von 4.000 Volunteers.

Autor: Arnulf Boettcher
Redaktion: Wolfgang van Kann

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