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Kultur

Andy Warhol malte auch tierische Superstars

Zum 20. Todestag von Andy Warhol zeigt das Magazin "natur+kosmos" in seiner Januarausgabe eine unbekannte Seite des berühmten Pop-Künstlers. Die führende Figur der US-amerikanischen Pop-Art-Szene, hatte ein Faible für die Natur.

So feierte er zwar in New York City in seiner Factory genannten Wohn-, Produktions- und Begegnungsstätte Nacht für Nacht die wildesten Parties. Außerdem befasste er sich in seiner Kunst mit den Massenwaren aus der industriellen Produktion. Warhol besaß aber auch ein Stück unbebautes Land in Colorado und sechs meerumtoste Hektar an der Ostspitze von Long Island. Dorthin zog er sich zurückzog, wenn er von der Metropole genug hatte.

Warhol liebte zeitlebens Tiere und Pflanzen und interessierte sich so stark für Umweltthemen, dass er 1983 zusammen mit seinem Galeristen Ronald Feldman eine 10-teilige Siebdruckserie "Bedrohte Tiere" produzierte, mit der er Tierschutz- und Umweltprojekte unterstützte. Dabei übermalte der Künstler die Fotos von Laubfrosch, Nashorn, Orang-Utan und Co. in leuchtenden Popfarben und stellt sie auf dieselbe Weise dar, wie zuvor die Porträts menschlicher Superstars wie Marilyn Monroe, Liz Tayler oder John F. Kennedy.

  • Datum 15.12.2006
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  • Permalink http://p.dw.com/p/9XTP
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