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Pressemitteilungen

Andreas Bremer: Sehen Krise bei DaimlerChrysler längst nicht so ausgeprägt

Geschäftsführer des Instituts für Automobilforschung (IFA) im Interview mit DW-TV


Die Krise bei Mercedes "sehen wir eigentlich längst nicht so ausgeprägt, wie es Mercedes-Chef Jürgen Hubbert in letzter Zeit dargestellt hat". Das sagte Andreas Bremer, Geschäftsführer des Instituts für Automobilforschung (IFA), im Interview mit DW-TV. Für die Arbeiter am Band sei es "sicherlich eine große Hilfe, dass sie jetzt acht Jahre lang Sicherheit haben, das ist schon sehr viel". Hubbert, dessen Vertrag 2005 endet, habe mit der Einigung im Streit um das 500-Millionen-Sparpaket ein "Abschiedsgeschenk an den Konzern" gemacht.


Bremer wies im deutschen Auslandsfernsehen darauf hin, dass andere Automobilkonzerne wie VW nicht von der jetzt erzielten Einigung profitieren könnten. "Die Probleme, die VW hat, sind nicht personalbedingt, sondern strategischer Natur." Bremer verwies auf sinkende Absatzmärkte, Zuzahlungen zur Ankurbelung des Absatzes, die sinkende Rendite und eine falsche Modellpolitik. "Ich denke nicht, dass Personaleinsparungen der Weg sind, um VW aus der Krise zu führen."

23. Juli 2004

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  • Datum 23.07.2004
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  • Permalink http://p.dw.com/p/5LaQ
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