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Kultur

Andrang beim Japan-Tag in Düsseldorf

Das deutsch-japanisches Begegnungsfest ist seit Jahren ein Publikumsmagnet: Auch 2015 werden bis zu 750.000 Menschen am Rhein erwartet. Dort gibt es gratis japanische Kunst und Kultur.

Er freue sich besonders auf den Video-Künstler Kanjo Také, bekannte Düsseldorfs Oberbürgermeister Thomas Geisel. "Das wird spektakulär werden." Neben Také präsentieren noch zahlreiche andere Künstler auf mehreren Bühnen fernöstliche Kultur. Außerdem können sich die Besucher zum Beispiel in die Techniken der japanischen Kampfsportarten einweihen lassen, mehr über den Reiswein Sake erfahren oder einen Kimono anprobieren.

Samurais und Comic-Helden

Ein Samurai-Heerlager auf den Rheinwiesen gibt einen Einblick in das militärische Leben des früheren feudalen Japans. Hier werden originalgetreue Rüstungen, Waffen und auch die Nutzung von Falken vorgeführt.

Viele Leute fotografieren eine Cosplayerin

Cosplayer sind begehrte Fotomotive

In den vergangenen Jahren hat sich der Japan-Tag außerdem zu einem Tummelplatz der überwiegend jugendlichen Manga- und "Cosplay"-Szene entwickelt. Cosplayer aus ganz Europa flanieren, als japanische Comic-Helden verkleidet, an der Rheinuferpromenade entlang und versuchen, ihre Vorbilder möglichst orginalgetreu zu imitieren. Das Wort "Cosplay" leitet sich von "Costume" (Kostüm) und "Play" (Spiel) ab.Traditioneller Höhepunkt des bunten Festes ist am Abend ein Großfeuerwerk, für das eigens ein Pyrotechniker mit speziellen Feuerwerkskörpern aus Japan anreist.

In Düsseldorf lebt ein Viertel aller in Deutschland ansässigen Japaner. 360 japanische Unternehmen sind in Nordrhein-Westfalens Hauptstadt vertreten. Eine erste Japan-Woche fand 1983 statt, in den folgenden Jahren folgten dann Hunderte von Einzelveranstaltungen, bis sich 2002 der Japan-Tag etablierte. Das Kulturfest gehört zu den beliebtesten Veranstaltungen der Stadt.

suc/kd (dpa, Stadt Düsseldorf)

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