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Fußball

André Schürrle auf dem Weg nach Wolfsburg

Unmittelbar vor Beginn der Rückrunde der Fußball-Bundesliga steht der VfL Wolfsburg vor einem Coup auf dem Transfermarkt. Nach Medienberichten wechselt Weltmeister Schürrle zu den Niedersachsen.

Der Wechsel von Fußball-Weltmeister André Schürrle zum Bundesligisten VfL Wolfsburg steht nach übereinstimmenden Medienberichten unmittelbar bevor. Wolfsburgs Trainer Dieter Hecking wollte den Vereins-Rekordtransfer aber genau wie Manager Klaus Allofs noch nicht bestätigen: "Es sind noch einige Klippen zu umschiffen."

Mit dem Nationalspieler ist sich der Bundesliga-Zweite über einen Vertrag bis 2019 einig. Schürrles derzeitiger Arbeitgeber FC Chelsea ist bereit, den früheren Leverkusener und Mainzer Bundesligaprofi abzugeben, feilscht aber offenbar noch um eine höhere Ablöse. "Es gibt ein paar Probleme, die sich nicht von alleine lösen", sagte Allofs bei Sky: "Ich bin eingeschränkt optimistisch." Das Transferfenster für die Rückrunde schließt am Montag.

Schürrle war in dieser Saison bei den Londonern nicht mehr erste Wahl. Er habe deshalb Chelsea-Trainer Jose Mourinho mitgeteilt, dass er den Verein verlassen wolle, hieß es in den Medienberichten weiter. Der 42-malige Nationalspieler, der im WM-Finale Deutschland-Argentinien den entscheidenden Treffer von Mario Götze vorbereitet hatte, wäre der teuerste Transfer der Wolfsburger Vereinsgeschichte.

Wolfsburg-Stürmer Ivica Olic teilte unterdessen seinen Wechsel zum Hamburger SV mit. "Ich bin froh, dass wir eine Lösung gefunden haben. Ich denke, dass alle Seiten zufrieden sind. Jetzt freue ich mich auf den HSV. Das ist nochmal eine neue Herausforderung", sagte der 36-Jährige dem "Kicker". Dieser Transfer ist ein weiteres Indiz, dass Schürrle zu den Wölfen kommt.

Beim Spitzenspiel zum Rückrundenauftakt gegen Tabellenführer Bayern München wird Schürrle aber noch nicht im Kader der Wolfsburger stehen. Der VfL hat als Tabellenzweiter elf Punkte Rückstand. Nur ein Sieg des Teams von Trainer Dieter Hecking im Heimspiel gegen den Rekordmeister könnte der Liga noch einen Hauch von Spannung verleihen.

wl/qu (dpa, sid)