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Aktuell Kultur

And now: Andy Warhol digital

In einem Gemeinschaftsprojekt des Museum of Modern Art, des Warhol-Museums und des Studios MPC sollen nun rund 500 Filme Andy Warhols digitalisiert und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

Bilder hat der Künstler Andy Warhol (1928-1987) wie am Fließband produziert. Aber er hat auch Hunderte Filme gedreht, viele von ihnen sind nie veröffentlicht worden. Das soll sich bald ändern. Am Donnerstag (14.08.2014) kündigten das Warhol-Museum in Pittsburgh und das New Yorker Museum of Modern Art ihr gemeinsames Projekt an. Mit Hilfe der Moving Picture Company (MPC), die im vergangenen Jahr einen Oscar in der Kategorie Visuelle Effekte gewonnen hat, wollen die Museen in den nächsten Jahren rund 500 Filme Warhols digitalisieren.

Warhol-Filme bald öffentlich zugänglich

Die Filme befinden sich auf fast 1000 Filmrollen. Wenn die Digitalisierung abgeschlossen ist, sollen alle Warhol-Filme öffentlich zugänglich gemacht werden. "Diese Filme stehen neben Warhols größten Werken und sind genauso bedeutend wie seine Bilder", sagte Eric Shiner, der Direktor des Pittsburgher Warhol-Museums.

Das Filmmaterial ist zwischen 1963 und 1972 entstanden. Manche Filme dauern nur wenige Minuten, andere mehrere Stunden, so auch sein Film "Sleep" von 1963, den er mit seiner ersten Kamera drehte. In "Sleep" zeigt er fast fünfeinhalb Stunden lang einen schlafenden Mann.

ps/ rey (dpa, MoMa)

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