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Aktuell Kultur

Amerikanischer Jazz-Sänger Jimmy Scott ist tot

Der bekannte Jazz-Sänger Jimmy Scott ist in Las Vegas im Alter von 88 Jahren verstorben. Die Popsängerin Madonna sagte einmal über Scott, er sei der einzige Sänger, der sie zum Weinen bringe.

Bekannt war der Jazz-Sänger Jimmy Scott vor allem für seine ungewöhnlich helle Sopranstimme. Amerikanischen Medienberichten zufolge verstarb der Musiker am Donnerstag in seinem Haus in Las Vegas im Alter von 88 Jahren. Scott wurde 1925 in Cleveland als eines von zehn Geschwistern geboren. Seine hohe Stimme behielt er wegen eines seltenen Gendefekts: Das Kallmann-Syndrom führte dazu, dass Scott niemals die Pubertät erreichte, weshalb sein Wachstum begrenzt und seine Stimme unverändert durchs Alter blieb.

Scott begann seine Karriere in den 1940er Jahren mit Jazz-Größen wie Lionel Hampton und Charlie Parker. Seit den 1950er Jahren nahm er auch Platten unter eigenem Namen auf, doch wurde 1963 sein Album "Falling in Love Is Wonderful" wegen eines Rechtsstreits aus dem Verkauf genommen. Scott zog sich daraufhin aus dem Musikgeschäft zurück, kehrte aber in den 1990er Jahren mit neuen Aufnahmen und Konzerten zurück.

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