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America's Cup

America's Cup: Neuseeland fordert USA heraus

Das Emirates Team New Zealand gewinnt die Herausforderer-Runde zum America's Cup gegen das schwedische Team. Im Finale kommt es gegen Titelverteidiger Oracle nun zur Neuauflage des dramatischen Cup-Duells von 2013.

Vorhang auf zur großen Revanche: Neuseeland hat beim 35. America's Cup vor Bermuda den erneuten Einzug ins Finale geschafft und fordert in einer Neuauflage des spektakulären Duells von 2013 Titelverteidiger USA heraus. Die "Kiwis" um Skipper Peter Burling feierten am Montag im Herausfordererfinale gleich im ersten Rennen gegen Schweden den entscheidenden fünften Sieg zum 5:2-Endstand der Serie first to five.

Das Oracle Team aus den USA um Skipper Jimmy Spithill war als Titelverteidiger für das eigentliche Finale im America's Cup ab dem 17. Juni bereits gesetzt. Die Amerikaner hatten außer Konkurrenz aber dennoch an der ersten Herausforderrunde teilgenommen und diese mit acht Siegen in zehn Rennen vor Neuseeland (ebenfalls 8:2) für sich entschieden. Die USA sind mit 29 Triumphen America's-Cup-Rekordsieger, Neuseeland hat die begehrte Trophäe 2000 und 2003 gewonnen.

Spektakuläre Aufholjagd

USA gegen Neuseeland - dieses Duell hatte vor vier Jahren für Schlagzeilen gesorgt. Damals lagen die Neuseeländer gegen das Oracle Team bereits mit 8:1 in Führung, nach einer verrückten Aufholjagd behielten die US-Amerikaner aber letztlich mit 9:8 die Oberhand. Das Ereignis in der Bucht von San Francisco ging als eine der spektakulärsten Aufholjagden in die Sportgeschichte ein. "Wir sind hier, um den Cup zurückzuholen", sagte Peter Burling nach der Zieldurchfahrt.

Das siebte Duell zwischen Neuseeland und der schwedischen Yacht Artemis mit Skipper Nathan Outteridge war am Montagnachmittag Ortszeit geprägt von stark wechselnden Winden bis hin zur Flaute. Dies war auch der Grund, warum der erste Anlauf um 14.00 Uhr Ortszeit abgebrochen werden musste.

Americas Cup Sailing Neuseeland gewinnt gegen Schweden (picture alliance/AP Photo/America's Cup Event Authority/G. Martin-Raget)

Emirates Team: Start-Ziel-Sieg

56 Sekunden Vorsprung

Gut zwei Stunden später erfolgte nachdem der Wind aufgefrischt war, der Neustart, in dem Burling vom Start weg besser ins Rennen kam und gleich einen komfortablen Vorsprung herausfuhr. Der Rio-Olympiasieger in der 49er Klasse ließ sich diesen Vorteil nicht mehr nehmen und kreuzte letztlich als Erster die Ziellinie. Sein Vorsprung betrug 56 Sekunden. "Das war ein harter Kampf, nun sind wir froh, im Finale zu sein", sagte Burling, ehe an Bord der Champagner in Strömen aus der Flasche spritzte.

sw/asz (dpa, sid)

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