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Segeln - America's Cup

America's Cup: Matchball für Neuseeland

Beim America's Cup vor Bermuda setzt sich der Lauf von Herausforderer Neuseeland fort. Die "Kiwis" gewinnen auch die Finalrennen sieben und acht. Jetzt fehlt nur noch ein Erfolg, um den Cup zu gewinnen.

Herausforderer Neuseeland steht dicht vor dem Sieg beim 35. America's Cup. Die "Kiwis" um ihren jungen Skipper Peter Burling gewannen am Sonntag beide Rennen gegen Titelverteidiger Oracle USA mit Skipper Jimmy Spithill und bauten ihren Vorsprung in der First-to-Seven-Serie auf 6:1 aus. Am Montag reicht den Neuseeländern ein Sieg aus zwei Rennen, um die begehrte "Auld Mug"-Trophäe zu gewinnen. Der Zwischenstand von 6:1 nach achte Rennen kommt zustande, weil das Oracle Team USA die erste Qualifikationsrunde gewonnen hatte und Neuseeland daher mit einem Minuspunkt in die Finalserie startete.

Am Samstag hatten die USA im Kampf um den dritten Triumph in Folge noch den ersten Sieg in dieser Finalserie eingefahren. Neuseeland ließ sich davon am Sonntag jedoch nicht beeindrucken und gewann vor allem dank zweier guter Manöver noch vor der Startlinie. In der Folge mussten Burling und seine Crew ihren Vorsprung nur noch ins Ziel bringen.

Segeln America's Cup (picture-alliance/AP Photo/G. Martin-Raget)

So eng beeinander waren die Boote diesmal nur selten - Neuseeland (l.) gewann jeweils mit großem Vorsprung

Matchball also für Neuseeland, während die USA nur einen einzigen Sieg auf dem Konto haben - diese Konstellation gab es auch vor vier Jahren in der Bucht von San Francisco bei der letzten Ausgabe des America's Cup schon. Damals verpassten die "Kiwis", die mit 8:1 so gut wie uneinholbar führten, den entscheidenden Sieg zunächst wegen einer Zeitüberschreitung von wenigen Sekunden. Was folgte war die wohl größte Aufholjagd im Sport: "Pitbull" Spithill und seine Crew fuhren acht Siege in Folge ein und gewannen am Ende den Cup mit 9:8.

asz/sw (sid, dpa)

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