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Am Mann

Am Mann: Lars Wilhelm Baumgarten

Er ist Spielerberater und Kopf von „Stars and Friends“. Seine Agentur betreut über 200 Spieler in ganz Europa. Marktwert rund 165 Millionen Euro. Er gehört zu der Sorte Mensch ohne die im bezahlten Fussball gar nix geht.

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Lars Wilhelm Baumgarten:
Wer im Licht steht und das Licht gibt, sollte auch am Ende auch davon profitieren.
Klar ist, dass es aus unserer Sicht richtig ist, dass wenn Spieler auf dem Platz dafür sorgen, dass ein Stadion voll ist, dass Fernsehanstalten übertragen, dass Trikots verkauft werden, dass die die da in der Arena stehen, die Gladiatoren von Heute, davon profitieren. Das ist natürlich nicht so wie im alten Rom, dass Gladiatoren unten in der Arena kämpfen und am Ende auch noch um ihr Leben kämpfen müssen, das kann nicht richtig sein.

DW-TV:
Also sie sorgen gewissermaßen für Gerechtigkeit?

Wenn man so will, vertreten wir die Interessen von Gladiatoren von Heute und dabei, Gerechtigkeit ist ein großes Wort, was ist Gerechtigkeit? Auf jeden Fall versuchen wir die Interessen dieser Gladiatoren, Fußballspieler gut zu vertreten.

Können sie sich erinnern, wann sie das erste Mal den Namen Vedad Ibisevic gehört haben?

Ja, das war vor zwei-ein-halb Jahren.

Vor zwei-ein-halb Jahren, wo Vedad Ibisevic in Deutschland noch völlig unbekannt war.
Wie ist dann die Geschichte weitergegangen?

Wir haben uns Video-Material besorgt und das gemeinsam hier gesichtet. Wir haben uns dann von Vedad eine Vollmacht geben lassen und haben dann mit Alemannia Aachen verhandelt.

2006 war das – da lief nicht besonders viel bei Veddat Ibisevic und der Alemania. Und auch die erste Saison in Hoffenheim war eher unspektakulär.

Lars Wilhelm Baumgarten:
Er ist noch relativ jung, man will ja heutzuge schon mit 19, 20 die Entwicklung zum Weltstar sehen, er hat in Aachen, man muss ja mal sehen, er hat erstmal einen Wechsel von Bosnien in die Schweiz gemacht, von der Schweiz nach Amerika, von Amerika nach Frankreich und von Frankreich nach Deutschland. Das ist ja nicht alles in einer Woche mal so abgehakt. Außerdem will man als junger Mensch auch gefallen, man will gute Leistung bringen und setzt sich dann etwas unter Druck, und diesen Druck hat er losgelassen diesen Sommer. Und dass er ein guter, schneller, beweglicher Stürmer ist, war uns immer klar. Er hat den Druck einfach losgelassen und hat von der Situation in Hoffenheim profitiert. Das hat er super gemacht, jetzt ist er locker und so trifft er jede Woche.

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