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Reise

Alternativen zur Bahn während des Streiks

Von Donnerstagmorgen 2 Uhr bis Montagmorgen um 4 Uhr bestreikt die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) den Personenverkehr. Hier erfahren Reisende, wie sie dennoch ans Ziel gelangen können.

Auf der Homepage der Deutschen Bahn erfahren Kunden, welche Züge im Nah- und Fernverkehr laut Ersatzfahrplan weiterhin rollen. Außerdem hat das Unternehmen unter 08000-99-66-33 eine kostenlose Servicenummer geschaltet. Während des Streiks entfällt die Zugbindung und Reisende dürfen auf höherwertige Züge ausweichen. Fahrgäste, die aufgrund von streikbedingten Zugausfällen und Verspätungen ihre Reise nicht wie geplant durchführen können, haben die Möglichkeit, Fahrkarte und Reservierung innerhalb von sechs Monaten kostenfrei erstatten zu lassen.

Private Bahnunternehmen

Was den Regionalverkehr auf Schienen betrifft, so gibt es neben der Deutschen Bahn zahlreiche private Bahnunternehmen, die nicht unmittelbar vom Streik betroffen sind. Reisende sollten sich dennoch beim Anbieter vorab informieren, ob auch hier Einschränkungen erfolgen, da bestreikte Züge der Deutschen Bahn die Gleise blockieren könnten.

Fernbusse
Von der aktuellen Situation profitieren können derzeit die Fernbusanbieter. Seit der Streikankündigung sind sowohl Nachfrage als auch Fahrpreise erheblich gestiegen. Um auf den Ansturm zu reagieren, setzen die Unternehmen zusätzliche Fahrzeuge ein. So erweitert das Unternehmen ADAC Postbus seine Flotte kurzfristig um 30 Prozent.

Fahrgemeinschaften
Derzeit ebenso gefragt sind Fahrgemeinschaften. "Die Zahl der vermittelten Mitfahrgelegenheit am Wochenende dürfte sich mehr als verdoppeln", sagte der Sprecher von Mitfahrgelegenheit.de. Dabei suchten nicht nur viele Kunden nach einer Reisemöglichkeit, es meldeten sich auch deutlich mehr Fahrer an. Auch Autovermieter kommen potenziellen Kunden entgegen, das Unternehmen Rent-A-Car verzichtet während des gesamten Streiks auf die Gebühr von Einwegmieten, etwa wenn der Wagen in München abgeholt und in Hamburg wieder abgegeben wird.

Flugzeug
Die deutsche Lufthansa rechnet insbesondere auf den Verbindungen zwischen den Großstädten Hamburg, Frankfurt, Berlin und München mit einer stärkeren Nachfrage. Wie ein Sprecher sagte, werde die Lufthansa nach Möglichkeit vereinzelt größere Flugzeuge einsetzen.

U-Bahn und Busse für den Nahverkehr

In vielen Städten wird zudem der S-Bahnverkehr beeinträchtigt sein. Die Hauptstadt Berlin, wo am Wochenende zum Mauerfalljubiläum einige hunderttausend Touristen erwartet werden, stellt sich auf erhebliche Verkehrsbehinderungen ein. Besucher können hier auf die U-Bahnen, Straßenbahnen und Busse der BVG ausweichen.

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