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Kultur

Alte Ereignisse und Neues aus privaten Schatzkammern

Normalerweise zeigen Museen immer nur die Kunstwerke. Das Wiener "Mumok" dagegen erzählt auch mal von den Besitzern. Die restliche Ausstellungswoche wird romantisch-klassizistisch-malerisch.

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Auch Österreicher sammeln

Ausstellungstipps Oktober 2005 Mumok

Bild aus der Serie 'Cow Going Abstract' (1982) von Roy Lichtenstein

Aktuelle Kunst, die noch keiner kennt, holt das Museum für moderne Kunst Wien (Mumok) ans Licht. In der Sonderschau "Entdecken und besitzen" werden zehn private Sammlungen aus Österreich an Hand ausgewählter Stücke vorgestellt. Insgesamt sind 400 Werke aus den Sparten Malerei, Grafik und Fotografie bis zu Skulpturen und Installationen zu sehen. Das stilistische Spektrum reicht von der österreichischen Moderne über Aktionismus bis hin zur amerikanischen Konzeptkunst. Aber nicht nur die Sammlungen, auch deren Besitzer werden vorgestellt - in Video-Interviews erzählen sie, wie und warum sie Kunstwerke sammeln. Die Schau ist ein Beitrag zum "Jahr des Sammelns", das Museumsdirektor Edelberg Köb ausgerufen hat. Sie soll beweisen, dass Sammler auch zeitgenössische Kunst mögen und dass es auch in Österreich bedeutende private Sammlungen gibt.

Bis 27. November. Dienstag bis Sonntag von 10.00 bis 18.00 Uhr, Donnerstag bis 21.00 Uhr

Girodets gemalte Poesie

Ausstellungstipps Oktober 2005, Louvre

Gemälde von Anne-Louis Girodet

Anne-Louis Girodet ist einer der wichtigsten Künstler der französischen Schule und gilt als Vorläufer der französischen Romantik - ein virtuoser Zeichner und perfekter Portraitmaler, mit einem Faible für das Immaterielle, für Poesie und Träume. Mehr als 100 Gemälde und Zeichnungen dieses außergewöhnlichen Künstlers sind im Pariser Louvre zu sehen. Girodet vereint den Stil zweier Epochen: In der Thematik, Art und Darstellung können seine Werke wie zum Beispiel "Begräbnis Atalas" zwar der frühen französischen Romantik zugeordnet werden, bei der Komposition und der Technik hingegen blieb er jedoch dem Klassizismus treu. Die Ausstellung "Girodet (1767-1824)" reist später weiter nach Chicago, New York und Montréal.

Bis 2. Januar. Täglich außer Dienstag 9.00 bis 17.30 Uhr, Mittwoch und Freitag bis 21.30 Uhr

David, der Ereignis-Maler

Unter dem Titel "Jacques-Louis David. Größe und Intimität eines Werks" zeigt das Pariser Jacquemart-André-Museum mehr als 60 Werke des französischen Malers, der als Hauptmeister des Klassizismus gilt. Die Ausstellung zeigt vor allem Portraits und Historiendarstellungen. David (1748-1825) machte sich vor allem durch die Darstellung historischer Ereignisse seiner Zeit einen Namen; Ereignisse, in die er persönlich tief verstrickt war. "Der ermordete Marat" ist eines dieser Meisterwerke, die Davids außergewöhnliche Beobachtungsgabe unter Beweis stellen.

Bis 31. Januar. Täglich von 10.00-18.00 Uhr

Mit Bildern am Fluss entlang

Ausstellungstipps Oktober 2005, Monet in Baltimore

'Das Parlament in London, Effekt des Sonnenlichts im Nebel' von Claude Monet

Eine im wahrsten Sinne des Wortes malerische Reise entlang der Themse veranstaltet das Kunstmuseum von Baltimore (US-Bundesstaat Maryland) - unter anderem mit dem Bildern des französischen Impressionisten Claude Monet. Unter dem Titel "Monets London: Ansichten von Künstlern zur Themse, 1859-1914" gibt es insgesamt 125 Gemälde, Drucke, Aquarelle und Fotos von verschiedenen Zeitgenossen Monets zu sehen. Unter den Ausstellungsstücken ist das bekannte Monet-Bild "Waterloo-Brücke" (1903), aber auch Werke von James McNeill Whistler, Andre Derain und Camille Pissarro.

Bis 31. Dezember. Mittwoch bis Freitag von 11.00 bis 17.00 Uhr, Samstag und Sonntag von 11.00 bis 18.00 Uhr

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