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Sport-News

Alonso-Einsatz zum Saisonstart fraglich

Fernando Alonso erholt sich von seinem mysteriösen Unfall. Der Spanier muss fürchten, den Auftakt zur neuen Formel-1-Saison zu verpassen. Dann würde ein Fahrer einspringen, der wegen Alonso ins zweite Glied gerückt war.

McLaren-Pilot Fernando Alonso ist immer noch nicht fit genug, um eine Rückkehr hinters Steuer zu wagen. Der Spanier hatte am vergangenen Sonntag bei Testfahrten einen Crash erlitten und drei Nächte im Hospital General de Catalua in Barcelona verbringen müssen. Wie es zu dem Unfall kommen konnte, ist unklar. Die Spekulationen reichen von Stromschlägen über giftige Dämpfe, die Alonso eingeatmet haben soll bis zu starken Windböen. Der Automobil-Weltverband FIA leitete eine Untersuchung zur Klärung der Unfallursache ein.

Obwohl Alonso am Sonntag mit dem Helikopter in die Klinik geflogen wurde, handelt es sich laut seinem Manager Luis Garcia Abad bei Alonsos Verletzungen "nur" um eine Gehirnerschütterung. "Wenn er sich richtig erholt hat und die Ärzte uns sagen, dass alles in Ordnung ist, dann wird er wieder mit Arbeiten anfangen", sagte Abad.

Magnussen in den Startlöchern

Die neue Formel-1-Saison startet mit dem Großen Preis von Australien in Melbourne am 15. März. Ob Alonso dann für sein neues Team McLaren-Honda an den Start gehen kann, bleibt offen. Der Spanier erholt sich derzeit in seinem Elternhaus vorerst weiter von den Folgen seines Unfalls und befindet sich auf dem Weg der Besserung: "Er ist okay. Er spricht, lacht, isst und macht alles, was auch normale Leute tun", sagte Abad. Allerdings verpasst Alonso die letzten Testfahrten vor Saisonbeginn in Barcelona.

Dort wird er durch seinen dänischen Kollegen Kevin Magnussen vertreten, der in der vergangenen Saison noch einer der beiden McLaren-Stammpiloten war. Nach der Rückkehr Alonsos zum englischen Traditionsrennstall im Winter, rückte der Däne zurück ins zweite Glied und hat in dieser Saison den Staus als Test- und Ersatzfahrer. Sollte Alonso nicht fahren könne, säße Magnussen auch beim Rennen in Melbourne im Cockpit.

ls/asz (sid, dpa)