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Fußball

Allofs vor seiner Premiere mit Wolfsburg

Im Topspiel des 12. Spieltages ist Bayern-Verfolger Schalke 04 in Leverkusen zu Gast. Dortmund empfängt die abstiegsbedrohten Fürther und Nürnberg hofft im Derby gegen Bayern München auf eine Sensation.

Nach 13 Jahren den Verein gewechselt: Klaus Allofs ist jetzt Manager in Wolfsburg. (Foto: Getty Images)

Nach 13 Jahren den Verein gewechselt: Klaus Allofs ist jetzt Manager in Wolfsburg

13 Jahre lang saß Klaus Allofs bei Werder Bremen bei jedem Spiel auf der Bank. Am Sonntag (18.11.2012) nimmt der Manager erstmals neben Wolfsburgs Coach Lorenz-Günther Köstner Platz. Die "Wölfe" wollen den positiven Trend von drei Siegen aus vier Spielen auch in Hoffenheim fortsetzen und endlich den Anschluss an das Tabellenmittelfeld herstellen. Mit bisher elf Punkten liegt die Köstner-Elf weit hinter den Erwartungen zurück, doch auch Hoffenheim muss nach zuletzt durchwachsenen Leistungen wieder punkten, aktuell ist die TSG 13. in der Liga.

Im zweiten Sonntagsspiel empfängt Allofs' ehemaliger Verein die Fortuna aus Düsseldorf. Nach einem guten Saisonstart des Aufsteigers, rutscht die Mannschaft von Trainer Norbert Meier immer weiter ab und ist mittlerweile nur noch vier Punkte von einem Abstiegsplatz entfernt. Werder Bremen muss sich nach dem plötzlichen Abgang von Allofs erst einmal neu sortieren, denn wer in die "großen Fußstapfen" treten wird, ist bisher noch nicht geklärt. Trainer Thomas Schaaf will aber auch ohne seinen langjährigen Begleiter mit den Norddeutschen wieder die internationalen Plätze erreichen, aktuell belegen die Bremer den neunten Rang mit 14 Punkten auf dem Konto.

"Mit Sieg oben festsetzen"

Bereits am Samstag kommt es zum Duell der Europa League-Teilnehmer Mönchengladbach und Stuttgart. Gladbach will seine kleine Erfolgsserie weiter ausbauen, denn seit drei Partien sind sie unbesiegt. "Das ist die große Chance, uns mit einem Erfolg oben festzusetzen", sagt Borussen-Stürmer Igor de Camargo. Doch das wird nicht so einfach, denn die Mannschaft von Trainer Bruno Labbadia hat mit Ausnahme der Partie gegen Bayern München in dieser Saison auswärts noch nicht verloren.

Im Duell gegen Schalke 04 will Bayer Leverkusen punkten und sich im oberen Tabelledrittel festsetzen. (Foto: dpa)

Im Duell gegen Schalke 04 will Bayer Leverkusen punkten und sich im oberen Tabelledrittel festsetzen

Schalke 04 könnte zum Prüfstein für Bayer Leverkusen werden. "Das wird ein schweres Spiel gegen Schalke. Wir haben da die Möglichkeit unser Niveau zu überprüfen und wollen alles dafür tun, um eine neue Serie zu starten", sagte Bayer-Teamchef Sami Hyypiä. Die letzte Serie der Leverkusener war am vergangenen Spieltag gerissen, als sie gegen Wolfsburg die erste Niederlage nach zwölf Spielen hinnehmen mussten. Mit einem Sieg gegen die "Königsblauen" könnte Bayer aber nicht nur eine neue Serie starten, sondern würde sich auch im oberen Tabellendrittel festsetzen. Schalke hingegen möchte den zweiten Tabellenplatz verteidigen und fährt nach zuletzt sechs Siegen aus acht Partien mit viel Selbstbewusstsein zum Topspiel nach Leverkusen.

Kehl fällt aus

Die Fans von Aufsteiger Greuther Fürth haben es im Moment nicht leicht. Seit neun Spielen wartet der Tabellenvorletzte auf einen Sieg in der Bundesliga. Zuletzt gab es eine deutliche 2:4-Niederlage gegen Borussia Mönchengladbach. Ausgerechnet jetzt muss das Team von Trainer Mike Büskens zum deutschen Meister nach Dortmund und die wollen nach zwei sieglosen Heimspielen endlich wieder drei Punkte einfahren.

"Es wird extrem harte Arbeit werden, die Fürther sind langsam in der Bundesliga angekommen", warnt BVB-Coach Jürgen Klopp vor dem Duell mit dem Aufsteiger. Nicht mit dabei sein wird Dortmunds Kapitän Sebastian Kehl, der aufgrund einer Kapselreizung im Knie nicht einsatzfähig ist. Jakub Blaszczykowsky könnte dagegen nach längerer Verletzungspause wieder zum Einsatz kommen.

Hoffen auf die Sensation

Die Münchener Claudio Pizarro (li) und Arjen Robben wollen mit ihren Toren auch die Nürnberger ärgern. (Foto: REUTERS)

Die Münchener Claudio Pizarro (li) und Arjen Robben wollen mit ihren Toren auch die Nürnberger ärgern

Der 1. FC Nürnberg lädt zum 185. Derby gegen Bayern München. Und obwohl es bei weitem kein Duell auf Augenhöhe ist, hoffen die Nürnberger auf die Sensation. Damit diese auch gelingen kann, will sich Trainer Dieter Hecking Celtic Glasgow zum Vorbild nehmen. Celtic hatte das Champions League-Spiel gegen Barcelona mit 2:1 gewonnen, obwohl das Team nur elf Prozent Ballbesitz hatte. "Wir machen es wie die Schotten: Hinten dicht, und vielleicht reichen uns vorne ja auch zwei Bälle", hofft Hecking.

Zudem ist die Heim-Bilanz der Nürnberger gegen die Bayern gar nicht so schlecht, denn von den vergangenen fünf Duellen hat der "Club" nur eines gegen den Rekordmeister verloren. Allerdings hat das Team von Trainer Jupp Heynckes in dieser Saison schon fünfmal auswärts gespielt, alle fünf Partien gewonnen und dabei stolze 15 Tore erzielt. "Man hat das Gefühl, dass es gegen jeden Gegner nur eine Frage der Zeit ist, bis sie die Tore machen", sagt Sportdirektor Martin Bader. Nürnberg dagegen hat in der laufenden Saison gerade einmal neun Tore erzielen können, dabei aber schon 17 Gegentore kassiert.

Augsburg muss punkten

Sensations-Aufsteiger Eintracht Frankfurt will ebenfalls am Samstag gegen den FC Augsburg nach zuletzt drei sieglosen Spielen endlich wieder drei Punkte holen. Eine schwierige Aufgabe, denn die Augsburger stehen bereits jetzt mit dem Rücken zur Wand und müssen dringend punkten, um den Anschluss an die Nicht-Abstiegsplätze nicht zu verlieren. Außerdem reist der SC Freiburg zu Hannover 96 und der Hamburger SV hat den FSV Mainz 05 zu Gast.

Die Deutsche Welle berichtet am Samstag (17.11.2012) in ihrem Live-Stream vom 12. Spieltag der Fußball-Bundesliga ab 16.05 Uhr MEZ.