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Sport

Alle wollen die EM

Nach der Entscheidung über die Austragungsorte der EM 2012 gibt es nun bereits Anmeldungen für die Folge-Meisterschaft. Ansonsten: Die FIFA wird verklagt und Inter Mailand soll bespitzelt haben.

Fußbälle und ein Kickbein, Quelle: dpa

Nur ein Ball kann gewinnen

Der ukrainische NOK-Präsident Sergej Bubka sieht die Austragung der Fußball-EM 2012 in der Ukraine auch als eine politische Entscheidung, die die Stabilität der Gesellschaft des Landes fördern werde. Der frühere Weltklasse-Stabhochspringer erwartet von der EM einen Riesensprung in der ökonomischen und politschen Entwicklung. "Was wir sonst in 10 bis 15 Jahren schaffen können, das werden wir jetzt in fünf Jahren schaffen", meinte Bubka: "Die EM wird die Ukraine viele Jahre nach vorn bringen."

Ermutigt vom Erfolg von Polen und der Ukraine als Gastgeber der Fußball-EM 2012 plant Wales eine gemeinsame Bewerbung mit Schottland um die Ausrichtung der EM 2016. Man werde mit dem schottischen Verband in Gespräche treten, um zu sehen, ob sie sich eine gemeinsame Bewerbung vorstellen können, erklärte der Generalsekretär des walisischen Verbandes, David Collins. Schottland hatte sich bereits gemeinsam mit Irland für die EM 2008 beworben, war aber an Österreich und der Schweiz gescheitert. Der dritte Zuschlag an eine gemeinsame Kandidatur am Mittwoch in Cardiff ermutigte das allein wohl kaum als Ausrichter fähige Wales zu dem Vorstoß. Bereits am Mittwoch hatte Frankreich seine Bewerbung um die EM 2016 angekündigt.

Teamkollegen wollen Lehmann behalten

Jens Lehmann

Jens Lehmann

Fußball-Nationaltorhüter Jens Lehmann zögert die Unterschrift unter den ihm von seinem Klub FC Arsenal angebotenen Einjahresvertrag noch immer hinaus, doch seine Teamkollegen wissen längst, was sie wollen. "Natürlich wollen wir, dass Jens beim FC Arsenal bleibt", sagte Ersatzkapitän Gilberto Silva.

Der 37-jährige Lehmann würde gerne für zwei weitere Jahre in London bleiben, der Klub bleibt aber schon seit einiger Zeit bei seinem Angebot über nur eine weitere Saison. "Es ist sehr wichtig für den Verein, gute Spieler in seinen Reihen zu haben. Und Jens ist ein Klassekeeper und ein tadelloser Profi. Es ist wichtig, diese Qualitäten im Verein zu haben", sagte Silva, der derzeit den verletzten Stürmer Thierry Henry als Kapitän der 'Gunners' vertritt.

Madrid verklagt FIFA

Der spanische Fußball-Erstligist Atletico Madrid hat den Weltverband FIFA auf Schadenersatz in Höhe von 2,5 Millionen Euro verklagt. Grund der Klage, die vom Madrider Handelsgericht angenommen wurde, ist eine Verletzung des argentinischen Atletico-Stürmers Maxi Rodriguez, die sich dieser bei einem Länderspiel mit der Auswahl seines Heimatlandes gegen Spanien zugezogen hatte. Der WM-Teilnehmer war wegen eines Kreuzbandrisses ein halbes Jahr ausgefallen.

Atletico vertritt die Meinung, dass die Bestimmungen der FIFA über die Abstellung von Nationalspielern gegen das Recht der Europäischen Union verstoße. Nach den Statuten des Weltverbandes sind die Vereine verpflichtet, ihre Nationalspieler für Länderspiele abzustellen. Die Klubs müssen aber weitestgehend für die Versicherung ihrer Profis selbst aufkommen.

Inter Mailand soll bespitzelt haben

Christian Vieri

Christian Vieri

Der frühere italienische Fußball-Nationalspieler Christian Vieri zieht gegen seinen Ex-Klub Inter Mailand vor Gericht. Der Verein soll den Spieler in den vergangenen Jahren bespitzelt haben. Der Stürmer verlangt vom italienischen Tabellenführer neun Millionen Euro und weitere 12 Millionen Euro von der Telecom Italia als Schadenersatz. Dies berichtet das italienische Wochenmagazin "L'Espresso". Die Telefongespräche Vieris seien abgehört worden, um dessen Leben außerhalb des Spielfelds auszuspionieren. Dies soll Inter-Chef Massimo Moratti kürzlich gegenüber Ermittlern zugegeben haben. Vieri wurde mit Hilfe einer Privatdetektei mit Verbindungen zur Telecom Italia bespitzelt. (kas)