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Kultur

Alberto Vilar auf Kaution entlassen

Der aus Kuba stammende Kunstmäzen und Investor Alberto Vilar ist am Montag (20.6.2005) aus der Haft in New York entlassen wurde. Der 64-Jährige konnte die Haftanstalt verlassen, weil Freunde eine Bürgschaft in Höhe von 10 Millionen Dollar (rund 8,19 Millionen Euro) garantiert hatten. Vilar, der auch in Österreich und Deutschland als Sponsor von Festspielen und Kulturinstitutionen aufgetreten ist, soll fünf Millionen Dollar seiner Kunden veruntreut haben. Er war am 26. Mai verhaftet worden.

Dem Fondsmanager und Mitgründer der Anlagegesellschaft Amerindo wird Veruntreuung, Wertpapierbetrug, Post- und Telefonbetrug sowie Geldwäsche vorgeworfen. Im Fall einer Verurteilung muss er mit einer Inhaftierung bis zu zehn Jahren rechnen. Vor dem Ermittlungsrichter hatte sich Vilar am Dienstag vergangener Woche für nicht schuldig erklärt. Vilar soll in aller Welt rund 225 Millionen Dollar an Kultureinrichtungen wie Theater, Oper und Ballett gespendet haben. Seit einigen Jahren kursieren jedoch Gerüchte über finanzielle Schwierigkeiten des Mäzens, da er vielfach Zahlungszusagen nicht eingehalten hat.

  • Datum 21.06.2005
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  • Permalink http://p.dw.com/p/6oFX
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