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Aktuell Nahost

Al-Kaida schlägt im Nordirak zu

Blutige Tage im Nordirak: 14 Schiiten sind dort von Terroristen getötet worden. Die Täter sollen dem Terrornetzwerk Al-Kaida angehören.

Mutmaßlichen Islamisten haben am Sonntag im Norden des Irak acht Männer getötet. Die Tat ereignete sich zwischen den Ortschaften Amerli und Suleiman Bek. Die Extremisten hätten 25 Männer zusammengetrieben, berichtete Polizeioffizier Dschassim al-Bajati. Acht von ihnen hätten sie dann regelrecht hingerichtet.

Die Getöteten seien zwischen 16 und 20 Jahre alt gewesen und gehörten offenbar der schiitischen Glaubenrichtung des Islam an. Die Sunniten seien laufen gelassen worden. Die Polizei vermutet, dass die Täter zum Terrornetzwerk Al-Kaida gehören. In der Region leben überwiegend schiitische Turkmenen.

Gewalt gegen Schiiten

Nach der Tat wurden den Angaben zufolge vier Polizisten durch einen Sprengsatz verletzt. Die Bombe sei unter den Opfern deponiert gewesen und explodierte, als die Polizisten zum Tatort kamen, berichtete al-Bajati, der selbst einer der Verletzten ist.

Die Tat war nicht die einzige dieser Art am Wochenende im Norden des Irak. Am Samstag hatten Bewaffnete sechs junge Araber aus Amerli getötet, als sie in einem Schwimmbecken in der nahe gelegenen Stadt Tus Churmatu schwammen.

Auch aus der Hauptstadt Bagdad und ihrem Umland wurden am Sonntag weitere Anschläge gemeldet. Dabei wurden fünf Menschen getötet.

det/hp (afp, dapd)