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Aktuell Welt

Al-Kaida bestätigt Tod der Nummer zwei

Der Chef der Terrororganisation Eiman al-Sawahiri hat zum Jahrestag der Anschläge in den USA erstmals offiziell den Tod des Medienchefs Abu Jahja al-Libi eingeräumt. Dieser war bereits im Juni getötet worden.

Der Libyer war mit einer US-Drohne in Pakistan getötet worden. Der Angriff fand in der Stammesregion Waziristan statt. Dies bestätigte der aktuelle Chef von Al-Kaida, Eiman al-Sawahiri, in einer Videobotschaft. Bei dem 42 Minuten langen Video handelte es sich um die erste von al-Sawahiri veröffentlichte Botschaft seit rund drei Monaten. Auf der Aufnahme waren auch alte Ausschnitte von al-Libi zu sehen.

Die eigentliche Nummer zwei

Al-Libi (siehe Artikelbild) war der Medienchef von Al-Kaida, daher wird sein Tod als schwerer Schlag gegen das Terrornetzwerk bezeichnet. Al-Sawahiri hingegen sprach davon, dass sich die "Menschen noch stärker um ihn und seine Schriften scharen" werden.

Al-Libi galt, noch vor dem mutmaßlich im Jemen getöteten Said al-Schihri, als Nummer zwei von Al-Kaida. 2005 war der Libyer aus dem Militärgefängnis im afghanischen Bagram geflohen. Auf den Jahrestag der Anschläge in Amerika 2001 ging al-Sawahiri nicht ein.

pt/as (dpa/afp)

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