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Wirtschaft

Aktienmärkte stabil im Plus

An der Frankfurter Börse hat sich Kaufstimmung breit gemacht. Getragen von deutlichen Kursgewinnen für Technologiewerte und für Autotitel stieg der DAX um 1,9 Prozent auf 5.344 Punkte.

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Tagesleuchte Telekom

Für den deutlichen Schub am Nachmittag hatten nach Händlerangaben vor allem die Daten zur US-Industrieproduktion und Kapazitätsauslastung im März gesorgt. Letztere erreichte im vergangenen Monat ihren höchsten Stand seit September 2001. Die Aktienkurse an der Wall Street tendierten ebenfalls freundlich.

Im DAX waren am Dienstag vor allem Technologiewerte gefragt. Die nachbörslichen Zahlen der US-Unternehmen Texas Instruments und Novellus wirkten sich ebenso wie die Philips-Daten positiv auf die Marktentwicklung aus, hieß es auf dem Parkett. Tagesgewinner waren Infineon, die satte 5,15 Prozent zulegten. Auch die Deutsche Telekom erhöhte sich um 4,8 Prozent, Siemens stieg um 3,2 Prozent. Der Sektor werde von guten Nachrichten der Technologiefirmen Texas Instruments und Philips beflügelt, sagte ein Händler.

Nachdem des US-Autoherstellers General Motors gute Zahlen - also deutlich besser als erwartet - bekannt gegeben hat, zogen deutsche Autowerte deutlich an. Die DaimlerChrysler-Aktie stieg um 4,7 Prozent. BMW verteuerten sich um gute 3 Prozent. Zu den Verlierern im DAX zählten hingegen Chemie-und Pharmawerte. Die Schering-Aktie verbilligte sich um zwei Prozent. BASF fiel leicht, ebenso Bayer und Degussa.

Neben den Technologie-Werten standen die Papiere von Kamps und Phenomedia im Rampenlicht. Während Kamps-Anteile im Zusammenhang mit der Übernahmeofferte durch den italienischen Nudelhersteller Barilla weiter zulegten, brachen die am Neuen Markt notierten Aktien von Phenomedia dramatisch ein. Der Bochumer Computerspielexperte geriet nach Unregelmäßigkeiten in den Geschäftsberichten in die Schlagzeilen. Die Aktie gab um knapp 60 Prozent nach.

Auch der Rentenmarkt gab nach. Der Rentenmarktindex (REX) verlor 0,06 Prozent auf 111,64 Punkte. Der Bund Future fiel um 0,3 Prozent auf 105,71 Punkte. Die Umlaufrendite wurde von der Deutschen Bundesbank mit 4,99 Prozent ermittelt.

Die Schlusskurse der 30 DAX-Werte in Euro und - wie alles andere - ohne Gewähr:

adidas-Salomon 80,40 (- 0,32)

Allianz 279,80 (- 1,00)

BASF 47,47 (+ 0,07)

Bayer 40,01 (+ 0,11)

HypoVereinsbank 40,97 (+ 0,72)

BMW 45,80 (+ 1,30)

Commerzbank 20,19 (+ 0,57)

DaimlerChrysler 53,72 (+ 2,34)

Degussa 36,00 (- 0,34)

Deutsche Bank 72,08 (+ 2,13)

Deutsche Post 15,39 (- 0,07)

Deutsche Telekom 17,12 (+ 0,91)

E.ON AG 59,87 (- 0,10)

EPCOS 51,37 (+ 1,37)

Fresenius Med. Care 68,50 (- 0,20)

Henkel 72,15 (- 0,01)

Infineon Techno 24,20 (+ 1,30)

Linde 55,61 (- 0,24)

Lufthansa 17,40 (+ 0,10)

MAN 26,80 (+ 0,30)

Metro 38,04 (- 0,19)

MLP 74,90 (+ 0,43)

Münchener Rück 289,50 (- 5,50)

Preussag 33,38 (- 0,32)

RWE 43,32 (- 0,13)

SAP 159,49 (+ 7,74)

Schering 65,30 (- 0,80)

Siemens 71,50 (+ 2,40)

ThyssenKrupp 17,62 (+ 0,33)

VW 60,95 (+ 1,52)

Die Referenzkurse der Europäischen Zentralbank für einige Devisen. Ein Euro kostet:

0,8803 US-Dollar

0,6126 britische Pfund

115,73 japanische Yen

1,4695 Schweizer Franken

  • Datum 16.04.2002
  • Autorin/Autor Birgit Becker
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  • Permalink http://p.dw.com/p/25w6
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