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Pressemitteilungen

Akbar Ganji: Reformbewegung im Iran bezieht keine klare Position

Iranischer Dissident und Journalist im Interview von DW-RADIO

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"Wir müssen in der Politik die verantwortlichen Personen benennen und über diese Menschen sprechen": Akbar Ganji, hier bei der Auszeichnung mit der "Goldenen Feder der Pressefreiheit"

Der iranische Dissident und Journalist Akbar Ganji hat sich von der Reformbewegung im Iran distanziert: "Deren Vertreter nehmen nur sehr vage und unklar Stellung zu den politischen Verhältnissen im Land", sagte Ganji in einem Interview des Farsi-Programms von DW-RADIO. Ganji war beim 59. Weltzeitungskongress am Montag (5. Juni) in Moskau mit der "Goldenen Feder der Pressefreiheit" geehrt worden. Er war nach sechsjähriger Haft vor zwei Monaten aus einem Teheraner Gefängnis freigekommen.

"Wir müssen in der Politik die verantwortlichen Personen benennen und über diese Menschen sprechen − über den religiösen Führer ebenso wie über Machthaber wie den Präsidenten und den Parlamentschef. Vor allem die Einstellungen dieser Leute müssen wir deutlich machen", so Ganji in der Deutschen Welle. Die von internationalen Medienmanagern verliehene Auszeichnung für seinen Einsatz für Freiheit und Menschenrechte gebühre nicht ihm allein, "sondern allen iranischen Dissidenten, die in den vergangenen Jahren im Iran terrorisiert und getötet worden sind". Ganji will "auf jeden Fall in seine Heimatstadt Teheran zurückkehren, auch auf die Gefahr hin, erneut festgenommen zu werden".
6. Juni 2006
174/06

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