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Asien

Airbus zerschellt in den Hügeln bei Islamabad

In Pakistan ist ein Flugzeug der Gesellschaft Airblue mit 152 Menschen an Bord abgestürzt. Das Unglück ereignete sich bei schlechtem Wetter. Der Airbus zerschellte nur wenige Kilometer entfernt von Islamabad.

Hubschrauber über der Absturzstelle (Foto: AP)

Eine riesige Rauchwolke stand über der Absturzstelle

Rettungskräfte vor Feuerwehrauto (Foto: AP)

Die Rettungskräfte hatten größte Mühe, zu dem Wrack vorzudringen

Es ging heftiger Monsunregen über den Margalla-Hügeln bei Islamabad nieder, als der Airbus 321 der pakistanischen Linie Airblue vor der Landung zerschellte. Kurze Zeit nach dem Absturz sprach der pakistanische Innenminister Rehman Malim am Mittwoch (28.07.2010) in Islamabad von einer "großen Tragödie". Gleichzeitig mit der Nachricht von den ersten gefundenen Leichen berichtete er von einigen Überlebenden, die in Krankenhäuser transportiert worden seien. Diese erfreulichen Informationen dementierten die Behörden allerdings später wieder.

Flugzeug kam aus Karatschi

Die Maschine der zweitgrößten pakistanischen Fluglinie war nach Auskunft der örtlichen Luftfahrtbehörde in der südpakistanischen Wirtschaftsmetropole Karatschi gestartet und offensichtlich beim Landeanflug auf den Flughafen der Hauptstadt abgestürzt. Kurz zuvor habe sie den Kontakt zum Kontrollturm verloren, hieß es.

Zu der überaus schwierigen Bergung der Opfern entsandten die pakistanischen Streitkräfte Truppen und Hubschrauber. Wie die Polizei mitteilte, hatten Mitglieder des Forstdienstes die Wrackteile und die ersten Leichen zuvor entdeckt. An Bord der Maschine befanden sich samt sechsköpfiger Besatzung 152 Personen,

Verzweifelte Angehörige am Flughafen in Islamabad (Foto: dpa)

Verzweifelte Angehörige am Flughafen in Islamabad


Verzweifelte Angehörige

Während auf den Fernsehschirmen der örtlichen Sender noch Feuer und Rauch über dem Flugzeugwrack in den Bergen zwei Kilometer nördlich der Innenstadt gezeigt wurden, versammelten sich am Benazir-Bhutto-Flughafen bereits verzweifelte Angehörige. Ihre einzige Hoffnung: Nähere Informationen über das Schicksal von Passagieren und Besatzung.

Autor: Gerd Winkelmann (rtr,dpa,ap,afp)
Redaktion: Annamaria Sigrist

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