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Kultur

"Aids ist nicht erledigt"

Zum Welt-Aids-Tag am 1. Dezember macht die Deutsche Aids-hilfe mit zahlreichen Aktionen im ganzen Bundesgebiet erneut auf die Immunschwächekrankheit aufmerksam.

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In Berlin und anderen Städten haben sich Prominente bereit gefunden, wie schon in den vergangenen Jahren mit roten Schleifen am Revers für die Arbeit der regionalen Aids-Hilfen zu sammeln.

"Aids ist noch nicht erledigt", betonte der Leiter des Robert-Koch-Instituts (RKI) Berlin, Reinhard Kurth. "Das Verschwinden des Themas Aids aus den Gedanken und Köpfen der Menschen muss aufgehalten werden." Es gebe Anzeichen, dass die in Deutschland relativ geringe Zahl von Infektionen wieder steigen könnten.

In der Bundesrepublik leben derzeit etwa 38.000 Menschen mit einer HIV-Infektion oder einer Aids-Erkrankung. Für dieses Jahr werden 2000 HIV-Neuinfektionen erwartet, so viel wie im vergangenen Jahr. 700 von ihnen erkrankten im vergangenen Jahr an Aids und 500 starben.

Unter den Infizierten ist nach RKI-Angaben die Gruppe der Homosexuellen mit 38 Prozent am größten. Mit 19 Prozent die zweitgrößte Betroffenengruppe sind Menschen, die aus Ländern mit sehr hoher HIV-Verbreitung kommen. Experten nehmen an, dass sie sich bereits in ihren Heimatländern - vor allem Schwarzafrika - infizierten.

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