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Afghanistan

Afghanistan: Viele Tote bei Angriff auf Schiiten-Moschee in Kabul

Das Muster ist nur allzu bekannt: Angehörige der schiitischen Glaubensrichtung des Islams werden brutal attackiert. Die Terroristen schonen auch ihr eigenes Leben nicht - aus purem Fanatismus.

Während der Freitagsgebete haben Bewaffnete in der afghanischen Hauptstadt Kabul ein Blutbald angerichtet. Nach offiziellen Angaben wurden mindestens 20 Menschen getötet, als ein Selbstmordattentäter die Imam-Saman-Moschee stürmte. Die meisten Opfer sind Zivilisten. Zudem verloren bei dem Angriff zwei Polizisten ihr Leben.

Die Gläubigen versammelten sich gerade, als der Anschlag verübt wurde. Ein Zeuge berichtete, ein mit einer Sprengstoffweste ausgerüsteter Mann habe zwei Sicherheitskräfte am Eingang zur Moschee erschossen. Dann hätten insgesamt vier Angreifer das Gebäude gestürmt.

Wie die Nachrichtenagentur AP berichtet, übernahm die Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) die Verantwortung für die Tat. In der Vergangenheit waren Schiiten immer wieder Ziel von Anschlägen des IS. Dieser vertritt mit brutaler Gewalt eine extrem strenge Auslegung der sunnitischen Glaubensrichtung des Islams.

jj/sti (dpa, afp, rtr)

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