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Global 3000

Afghanistan: Frauen wuppen das Geschäft

Die Wahlen in Afghanistan laufen. Mit dem neuen Präsidenten ist für viele im Land auch die Hoffnung auf einen Neuanfang verbunden. Das kriegsgebeutelte Afghanistan braucht dringend Stabilität, damit Wirtschaft und Gesellschaft auf die Beine kommen. Ob Rohstoffe, Landwirtschaft oder Tourismus - jedes dieser Felder bietet Möglichkeiten.

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Oft sind es die Frauen, die das Risiko eingehen und zu Unternehmerinnen werden, so wie Najiba Alavi (Tourismus) oder Sima Ghoryani (Safrananbau). Trotz aller Schwierigkeiten halten sie an ihren Geschäftsideen fest. Najiba Alavi will Menschen in Lohn und Brot bringen, aber es ist schwer. Sie betreibt ein Hotel in Bamyan. Atemberaubende Landschaft, Weltkulturerbe der Unesco - doch wegen der Sicherheitslage im Land kommen kaum Gäste. Die Safran-Unternehmerin Ghoriany ist schon seit 18 Jahren im Geschäft. Ihre Kinder sollen den Betrieb übernehmen und wirtschaftlich ausbauen. Doch auch hier ist die Voraussetzung: Frieden im Land und bessere Handelsbeziehungen. Deutschland wird künftig mehr Gewicht auf die Förderung der afghanischen Wirtschaft legen und hat besonders die Frauen im Blick. "Jährlich drängen 400.000 junge Afghaninnen und Afghanen auf den Arbeitsmarkt", heißt es in einem Strategiepapier. "Diese Menschen müssen ausgebildet und in Lohn und Brot gebracht werden, damit sie nicht zu einem schwer kalkulierbaren Faktor der Destabilisierung werden".