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Top-Thema – Podcast

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt

Weihnachtsbaum, Krippe und Adventskalender gehören in Deutschland zur Vorweihnachtszeit dazu. Doch woher kommen diese Traditionen und was bedeuten sie eigentlich?

Eine Kerze brennt an einem geschmückten Weihnachtszweig

In der Adventszeit wächst die Vorfreude auf Weihnachten

"Advent, Advent, ein Lichtlein brennt. Erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier – dann steht das Christkind vor der Tür." Dieses Gedicht kennt in Deutschland jedes Kind. Es handelt sich um den Adventskranz – ein Gesteck aus Tannenzweigen, Weihnachtsschmuck und vier Kerzen. An den vier Sonntagen vor Weihnachten wird jeweils eine neue Kerze angezündet, bis schließlich alle vier brennen. Für Christen symbolisieren sie das Licht, das Christus in die Welt gebracht hat.

In vielen Wohnzimmern findet man zu Weihnachten eine Krippe. Sie stellt die Geburt Christi dar. Seit dem 19. Jahrhundert stellen viele Menschen statt einer Krippe einen Weihnachtsbaum auf. Der Weihnachtsbaum wurde ursprünglich mit Kerzen geschmückt. Später kamen auch Kugeln und anderer Weihnachtsschmuck hinzu

In den Wochen vor Heiligabend backen viele Deutsche Plätzchen. Bei den Formen der Plätzchen werden natürlich gerne weihnachtliche Motive gewählt wie Sterne oder Tannenbäume. Das wohl berühmteste Weihnachtsgebäck ist der Stollen. Er hat eine längliche Form, die mit einer großen Menge Puderzucker bedeckt ist. Dieses Gebäck symbolisiert ein Kind, das in Windeln gewickelt ist.

Die Adventszeit ist eine Zeit der Vorfreude und der Stille. Für die Kinder gibt es in dieser Zeit einen ganz besonderen Spaß – die 24 kleinen Türchen des Adventskalenders zu öffnen und die dahinter versteckte Schokolade zu naschen. Wenn keine Türchen mehr zu öffnen sind, dann weiß man: Es ist Weihnachten und bald gibt es Geschenke.

GLOSSAR

Advent, der/ Vorweihnachtszeit, die – die Zeit vor Weihnachten

Weihnachtsbaum, der – geschmückter Nadelbaum, der an Weihnachten im Haus aufgestellt wird

Krippe, die – hier: Weihnachtskrippe; Nachbildung von Christi Geburt mit Holzfiguren

Adventskalender, der – Kalender mit 24 kleinen Türen für die Zeit vor Weihnachten

Gesteck, das – etwas, das zusammengesteckt wird

Tannenzweig, der – äußerer Ast des Tannenbaums

Weihnachtsschmuck, der – Gegenstände zur weihnachtlichen Dekoration (für das Haus)

symbolisieren – darstellen; für etwas stehen

Protestant, der – Anhänger des evangelischen Glaubens

ursprünglich – zunächst; am Anfang

Plätzchen, das – der Keks

Motiv, das – hier: das Bild; das Symbol

Puderzucker, der – feiner Zucker

in Windeln gewickelt – in ein weißes Tuch gehüllt (ein alter Ausdruck bei Babys)

Vorfreude, die – die Freude auf ein Ereignis, das kommen wird

naschen – Süßigkeiten essen

Fragen zum Text

Ein Gesteck aus Tannenzweigen und vier Kerzen nennt man …

1. Adventskranz.

2. Weihnachtsbaum.

3. Adventskalender.

Stollen kann man …

1. schmücken.

2. essen.

3. trinken.

Der Adventskalender …

1. soll Kindern die Zeit des Wartens auf Weihnachten verkürzen.

2. bestimmt, wann die Uhren auf die Winterzeit umgestellt werden.

3. zeigt, auf welchen Wochentag Weihnachten fällt.

Arbeitsauftrag

Schauen Sie sich das Video "Dresdner Christstollen" an.

Beantworten Sie folgende Fragen:

Was wird beim Dresdner Stollenfest verkauft?

Wie teuer ist ein Dresdner Stollen, wenn man ihn im Internet kauft?

Wie viele Bäckereien im Bundesland Sachsen dürfen den Dresdner Stollen herstellen?

Wie wird der Dresdner Weihnachtsmarkt auch genannt?

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