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Musik

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt

Winterliche Kälte, Glühwein und dazu besinnliche Weisen - so wartet man in hiesigen Breiten auf Weihnachten. Die festliche Stimmung der Adventszeit versüßt Ihnen der Deutsche Welle Chor mit bekannten Liedern.

Weihnachtlich geschmücktes Fenster (Foto: Fotalia/Aamon)

Weihnachtliche Vorfreude

"Advent, Advent, ein Lichtlein brennt, erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier,
dann steht das Christkind vor der Tür." Jedes Kind von Wien über Zürich bis Hamburg kennt diese Zeilen. Denn während anderorts der Nikolaus oder Weihnachtsmann durch den Kamin rutscht und die Geschenke bringt, ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz das engelsgleiche Christkind für die Bescherung zuständig.

Das Wort Advent stammt aus dem Lateinischen und bedeutet Ankunft, denn in der vierwöchigen Adventszeit bereiten sich die Christen seit Jahrhunderten auf das Fest der Geburt Jesu vor. Um 1850 erfand der Hamburger Johann Hinrich Wichern, Direktor eines Erziehungsheims, den Adventskranz, mit dem er den Betsaal schmückte. Jeden Sonntag wird als Symbol des Wartens auf die Heilige Nacht eine Kerze auf dem grünen Gesteck angezündet.

Tradition und weite Welt

Adventssterne (Foto:picture-alliance / FLORA PRESS)

In der westlichen Welt ist der christliche Glaube längst nicht mehr so tief verankert wie anderswo auf dieser Erde. Trotzdem besinnen sich die Menschen gerade in der Adventszeit auf alte Traditionen. Viele besuchen die Kirchen und lauschen andächtig christlichen Gesängen aus alter Zeit. 

Neben überliefertem Liedgut stehen in der Adventszeit natürlich auch heitere Lieder auf dem Programm. Musikalisch ist man international längst zusammen gewachsen, wie beliebte Lieder aus der Vorweihnachtszeit beweisen: "Last Christmas" zum Beispiel oder "Jingle Bells".

Besinnlichkeit statt Konsumterror

In der hektischen modernen Zeit beklagen viele Menschen den Konsumterror. Doch wer glaubt, solche Auswüchse seien ein Fluch der Neuzeit, sei auf einen Artikel von 1785 verwiesen. Schon damals schrieb ein Zeitgenosse über die Weihnachtsmärkte in der Adventszeit: 

Weihnachtsmarkt (Foto: Martin Schutt dpa/lth)

Weihnachtsmarkt

"Der Markt ist an diesen Tagen so voll Menschen, dass man kaum durch die Gänge kommen kann. Die Studenten machen den größten Lärm. Sie treiben allerhand pöbelhafte Possen. Da steht ein altes Weib, die hat einen kleinen Tisch mit Missgeburten von Puppen vor sich. Diese Puppen finden jedoch reißenden Absatz. Es ist unglaublich, was die Leute derzeit für Geld verschwenden." 

Lassen Sie sich die Adventszeit nicht durch Geschenke-Stress vermiesen und gehen Sie es lieber besinnlich an - mit weihnachtlichen Liedern, die die Menschen teilweise schon seit Jahrhunderten singen. Der Deutsche Welle Chor mit Mitgliedern aus 20 Nationen hat für Sie einen bunten Mix mit bekannten und unbekannten Weisen aus aller Welt zusammengestellt.

Autorin: Suzanne Cords
Redaktion: Rick Fulker

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