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Fußball

Acht Teams spielen um vier WM-Plätze

Noch einmal Hin- und Rückspiel bis Brasilien: Die europäischen Play-off-Begegnungen zur WM 2014 stehen fest. Acht Mannschaften wollen noch die begehrten vier Tickets für die WM-Teilnahme lösen.

Der frühere Bundesliga-Profi Alexander Frei (l.) und der FIFA-Delegierte Gordon Savic bei der Auslosung in Zürich (Foto: FABRICE COFFRINI/AFP/Getty Images)

Der frühere Bundesliga-Profi Alexander Frei (l.) und der FIFA-Delegierte Gordon Savic bei der Auslosung in Zürich

Das befürchtete Aufeinandertreffen der Fußballnationen Frankreich und Portugal wird es in den Play-off-Spielen der Europa-Qualifikation zur Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien nicht geben. Aus Sicht der beiden an der Auslosung beteiligten Top-Teams hatte "Losfee" Alexander Frei in Zürich ein glückliches Händchen.

Der ehemalige Bundesliga-Torjäger von Borussia Dortmund zog für den früheren Weltmeister Frankreich im Kampf um die WM-Teilnahme ein vergleichsweise leichtes Los: In den Play-offs trifft die Mannschaft um Bayern-Star Franck Ribery auf die Ukraine und tritt dabei am 15. November zunächst auswärts an. Frankreichs Nationaltrainer Didier Deschamps warnte dennoch vor dem Gegner: "Das wird nicht einfach. Die Ukraine ist eine Mannschaft, die sehr wenige Tore kassiert. Außerdem haben wir eine lange Reise vor uns. Wir brauchen Selbstvertrauen, müssen aber auch Respekt haben vor einem Gegner, der alles versuchen wird."

Ronaldo contra Ibrahimovic

Im namhaftesten Duell misst sich Portugal mit Superstar Cristiano Ronaldo mit dem deutschen Gruppengegner Schweden und dessen Star Zlatan Ibrahimovic. Der schwedische Nationaltrainer Erik Hamren gab sich kämpferisch: "Da treffen zwei Weltstars aufeinander, daran gibt es keinen Zweifel. Ich habe vor der Auslosung gesagt, dass wir gegen jeden eine Chance haben, und das fühlt sich immer noch so an."

In den weiteren Spielen bekommt es Griechenland mit Rumänien zu tun, das Überraschungsteam Island kämpft gegen Kroatien um seine erste WM-Teilnahme. Die Play-offs finden am 15. und 19. November statt, die acht besten Tabellenzweiten spielen dabei die vier letzten europäischen Teilnehmer am WM-Turnier aus. Deutschland ist bereits seit dem 3:0 im Gruppenspiel gegen Irland Anfang des Monats für die Endrunde qualifiziert.