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Achille Mbembe

Achille Mbembe ist einer der namhaftesten afrikanischen Historiker. Der Kameruner zählt mit seinen Veröffentlichungen zu afrikanischer Geschichte und Politik zu den Vordenkern des Postkolonilalismus.

Achille Mbembe wurde 1957 in Kamerun geboren. Seine schulische Ausbildung erfolgte an einem Internat der Dominikaner. Ab 1978 studierte er an der Universität Yaoundé und später an der Universität Paris 1 Panthéon-Sorbonne, wo er 1989 als Historiker promovierte. Den Abschluss seiner Ausbildung markierte das Diplôme d’études approfondies (DEA), das er am Institut d’études politiques de Paris erwarb. In den Jahren darauf folgten zahlreiche Lehrtätigkeiten an US-amerikanischen Universitäten (u. a. Columbia, Berkeley, Yale). Von 1996 bis 2000 arbeitete Mbembe am Council for the Development of Social Science Research (CODESRIA) in Dakar, Senegal. 2001 begann er seine Tätigkeit am Institute of Social and Economic Research (WISER) an der Witwatersrand-Universität von Johannesburg in Südafrika. Sein im Jahr 2014 erschienenes Werk "Kritik der schwarzen Vernunft" sorgte weltweit für Aufsehen. In dem Buch analysiert Mbembe die Zusammenhänge zwischen globalem Kapitalismus und rassistischem Denken.