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Reise

Abschied von der Eibsee-Seilbahn

Bei Minusgraden hat die Eibsee-Seilbahn am Sonntag nach fast 54 Jahren ihren Betrieb eingestellt. Noch in diesem Jahr wird aber eine neue Bahn Touristen wieder auf Deutschlands höchsten Berg, die Zugspitze, bringen

Eine Ära in der alpinen Seilbahntechnik ist zu Ende. Begonnen hatte sie am 14. Mai 1963. Die Bergstation war damals ein spektakulärer Bau auf 2943 Meter Höhe. Zur letzten Fahrt seien manche Besucher "extra noch mal gekommen", sagte Verena Lothes, Sprecherin der Zugspitzbahn.

Die alte Eibsee-Seilbahn war ein Stück Bilderbuch-Bayern. Nach Angaben des Betreibers fuhr die Bahn insgesamt eine Strecke von über drei Millionen Kilometer, das entspricht 76 Mal um die Erde. Mitgefahren sind über 21 Millionen Gäste. Die Nutzer der Seilbahn sind Tagesausflügler, Wanderer, Skifahrer und internationale Touristen.

Noch eine Woche bringt sie Arbeiter und Material auf Deutschlands höchste Baustelle. Seit drei Jahren wird bereits an der Strecke für die neue Bahn gebaut, die Gesamtkosten betragen rund 50 Millionen Euro. Es wird größere Kabinen geben, mit denen statt bisher 240 dann 600 Fahrgäste pro Stunde zum Gipfel der Zugspitze gebracht werden können. Und schon am 21. Dezember soll die neue Seilbahn feierlich eröffnet werden.

is/ch (dpa, br)

 

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