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Bücher

Abschied von Christa Wolf

Unter großer Anteilnahme ist die Schriftstellerin am Dienstag (13.12.) in Berlin auf dem Dorotheenstädtischen Friedhof beigesetzt worden. Bei Regen und Wind verfolgten viele Berliner die Trauerfeier über Lautsprecher.

Die Schriftstellerin Christa Wolf, aufgenommen in Lübeck während der Verleihung des Thomas-Mann-Preises (Foto: dapd)

Ganze Straßenzüge wurden abgesperrt, als Christa Wolf auf dem Dorotheenstädtischen Friedhof in Berlins Mitte beigesetzt wurde. Die weltweit berühmte Schriftstellerin war am 1. Dezember im Alter von 82 Jahren gestorben. Hunderte Freunde, Kollegen und Leser gaben ihr das letzte Geleit, darunter auch Nobelpreisträger Günter Grass und DDR-Bürgerrechtler Friedrich Schorlemmer.

Auf der Trauerfeier zitierte die Schauspielerin Corinna Harfouch ein Gedicht des Barocklyrikers Paul Fleming.Der Dramatiker Volker Braun hielt die Trauerrede, wobei er auch ihren Tod beschrieb. Eine Enkelin schilderte die humorvolle und bodenständige Seite der Christa Wolf. Es wurde viel geweint, so fasst der Berlin-Korrespondent Jürgen König die Stimmung in seinem Bericht von der Trauerfeier zusammen.

Autor: dpa/Jürgen König
Redaktion: Gabriela Schaaf

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