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Aktuell Amerika

70 Verletzte bei Zugunglück nahe New York

Im Feierabendverkehr nach New York entgleiste ein Zug und rammte eine entgegenkommende Bahn. Mehrere Waggons wurden beschädigt, einer aufgeschlitzt. Es gab etwa 70 Verletzte. Die Zahl der Opfer kann noch steigen.

Früher Abend, Connecticut, rund 100 Kilometer nordöstlich der amerikanischen Metropole New York City: Zwei Vorortzüge kollidieren mit voller Wucht und hinterlassen Szenen der Verwüstung. Schätzungsweise 70 Menschen wurden verletzt. Fünf Personen befänden sich in einem ernsten Zustand, eine Frau sogar in einem "sehr ernsten" Zustand, teilte der Gouverneur des Bundesstaats, Dan Malloy, mit. Die Ursache des Unglücks nahe der Stadt Brigdeport war zunächst ungeklärt.

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Pendlerzüge in Connecticut zusammengestoßen

Einer der beiden Pendlerzüge sei aus den Schienen gesprungen und mit einer entgegenkommenden Bahn auf dem Nebengleis zusammengestoßen, teilte ein Sprecher der Betreibergesellschaft Metro-North mit.

Auch einige Waggons des zweiten Zuges seien dabei entgleist. Einer sei regelrecht aufgerissen worden.

Kein Anschlag

Gouverneur Malloy sagte nach einem Besuch am Unglücksort, es gebe "keinen Grund" zu glauben, dass es sich nicht um einen Unfall handelt. Offensichtlich wollte er nach den Bombenanschlägen von Boston entsprechende Spekulationen von Anfang an verhindern.

Der Zugverkehr zwischen New York und Boston wurde nach dem Unfall zunächst auf unbestimmte Zeit eingestellt. Aufgrund der Schäden an den Gleisen und der Bauarbeiten an der Parallelstrecke könnte die Unterbrechung Wochen dauern, sagte der Bürgermeister der Stadt Bridgeport, Bill Finch. Die Bahnlinie sei die Pipelne zwischen dieser Region Connecticuts und New York, und die werde eine ganze Zeit geschlossen bleiben. Betroffen seien 300.000 Pendler.

SC/re (rtr, afp, dpa)

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