1. Inhalt
  2. Navigation
  3. Weitere Inhalte
  4. Metanavigation
  5. Suche
  6. Choose from 30 Languages

Fußball

7. Spieltag: Klinsmann strauchelt, Luhukay muss gehen

Gladbach entlässt den Trainer, Bremen geht in Stuttgart 1:4 baden, die Bayern spielen nur 3:3 gegen Bochum, Schalke feiert spätes 2:2 gegen Wolfsburg und Hamburg baut die Tabellenführung aus.

default

Tabellenführung ausgebaut: Guerrero (mitte) und sein HSV gewinnen in Cottbus

Sie sind der strahlende Sieger des 7. Spieltags: Die Hamburger nutzten die Patzer der Konkurrenz und bauten mit einem 2:1-Erfolg in Cottbus ihre Tabellenführung auf drei Punkte aus. Es war der erste HSV-Sieg in Cottbus im sechsten Anlauf. Sieggarant war einmal mehr Mladen Petric. "Glücklicherweise haben wir Petric. Er ist ein Junge, der aus dem Nichts ein Tor machen kann. Ich denke es war ein verdienter Sieg, weil wir die meisten Chancen hatten," analysierte HSV-Coach Martin Jol.

Fussball Bundesliga FC Schalke 04 VfL Wolfsburg

Ab ins Tor! Wolfsburg's Caiuby trifft gegen Schalkes Neuer

Nicht für drei Punkte gereicht hat es für Schalke. Die Knappen mussten sich gegen Wolfsburg am Ende mit einem 2:2 begnügen. Erst in der Nachspielzeit gelang den Blau-Weißen der Ausgleich. Bitter, fand VfL-Rudelführer Felix Magath: "Wir sind enttäuscht. Wir haben 94 Minuten 2:1 geführt und verlieren dann noch zwei Punkte. Aber letztendlich bleibt hängen, dass die Mannschaft großartig gespielt hat und eigentlich einen Sieg verdient gehabt hätte".

Ebenfalls unentschieden hieß es nach 90 Minuten zwischen Dortmund und Hannover. Der BVB spielte nach dem UEFA-Cup-Aus 1:1 gegen Hannover. BVB-Trainer Jürgen Klopp hatte sich mehr erhofft, sah die Punkteteilung aber erfrischend realistisch: "Wir hatten am Donnerstag noch 120 Minuten zu gehen und das ist ja auch kein Zuckerschlecken gewesen. Wir haben alles rausgehauen, aber nicht alles richtig gemacht und dafür gab es einen Punkt – Aus."

"Klinsmänner" lassen weiter Federn

Fussball Bundesliga Bayern München VfL Bochum

Überraschung: Bochum feiert in München einen Punkt

Jürgen Klinsmann hatte mit seinen Bayern zuletzt zwei Niederlagen kassiert, gegen Bochum war ein Sieg absolut Pflicht, doch es kam anders: Am Ende hieß es sensationell 3:3. Sunnyboy Klinsi war bedient: "Das Ergebnis ist sicher unbefriedigend. Wenn man 3:1 führt und genügend Chancen hat das vierte und fünfte zu machen, dann gibt man so ein Spiel eigentlich nicht mehr her, aber es ist uns leider passiert und das ist sehr sehr ärgerlich.“ Bayern rutscht in der Tabelle auf Rang elf ab.

Vier Punkte mehr hat Hoffenheim. Der Dorfclub bezwang Frankfurt 2:1. "Am Ende war es sicher ein wackeliger, vielleicht sogar glücklicher Sieg, aber wenn ich ehrlich bin, ist mir das lieber wie die Lobeshymnen letzte Woche“, sagte TSG-Coach Ralf Rangnick.

Fussball Bundesliga VfB Stuttgart Werder Bremen

Erstes Profitor: Stuttgarts Christian Träsch nach seinem 2:0

Letzte Woche verlor Hoffenheim noch 4:5 in Bremen. Dieses Mal traf Werder nur einmal. In Stuttgart setzte es eine unerwartet hohe 1:4-Pleite. VfB-Coach Armin Veh war begeistert: "Wir haben heute wirklich ein Klassespiel abgeliefert. Wir waren von der ersten Minute an unheimlich diszipliniert, dynamisch und zweikampfstark und haben sehr schnell nach vorne gespielt. Das war sicher unser bestes Saisonspiel.“

Verkehrte Welt in Leverkusen

Fussball Bundesliga Bayer Leverkusen Hertha BSC Berlin

Die Berliner Mauer hielt: Auch Leverkusens Kadlec war erfolglos

Wieder gut gespielt, aber sehr unglücklich verloren, hieß es für Leverkusen. Bayer verpasste den Sprung an die Spitze und verlor 0:1 gegen Berlin. Die Mannschaft von Trainer Bruno Labbadia war hochüberlegen, ließ aber Chance um Chance ungenutz. Den "goldenen Treffer" machte ausgerechnet Andrey Voronin - ein Ex-Leverkusener. "Schade für Leverkusen, die haben eine wirklich gute Mannschaft. Naja, was soll ich da noch mehr sagen." Ein beinahe sprachloser Siegtorschütze.

Fussball Bundesliga Borussia Mönchengladbach 1. FC Köln Jos Luhukay

Erst kritisch beäugt, dann gefeuert: Gladbach-Coach Jos Luhukay

Mit Spannung erwartet wurde das Aufsteigerderby Mönchengladbach gegen Köln. Der Tabellenletzte musste unbedingt gewinnen, kassierte in einem umkämpften Derby dann aber kurz vor Schluss noch das 1:2. Köln und Trainer Christoph Daum feierten den Sieg und Tabellenplatz zehn. "Das war ein absolutes Nervenspiel. Das der Siegtreffer per Freistoß fällt zeigt vielleicht, dass wir heute einen kleinen Tick besser waren,“ so Daum. Konsequenzen hatte die Pleite für Gladbachs Coach Jos Luhukay, den der Vorstand am Sonntag fristlos entließ. Bereits am Freitag siegte Karlsruhe in Bielefeld 2:1.

WWW-Links