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Ostmitteleuropa

600 polnische Firmen bemühen sich um Aufträge im Irak

Warschau, 12.5.2003, ZYCIE WARSZAWY, poln.

600 polnische Firmen haben sich bereits gemeldet, um Aufträge beim Wiederaufbau des Iraks zu bekommen. Bisher sind in den USA schon etwa 14 000 solche Anmeldungen aus der ganzen Welt eingegangen.

"Die Konkurrenz ist zwar enorm groß, aber die polnischen Firmen werden eine starke Unterstützung der Regierung bekommen," versicherte Premierminister Leszek Miller bei einem Treffen mit den Leitern der größten polnischen Betriebe der Mineralölindustrie.

"In Kürze wird in Washington eine polnische Militärmission gegründet und der Leiter dieser Mission wird den Rang eines Botschafters haben. Die Beschäftigten dieser Institution werden ständigen Kontakt zu den amerikanischen Firmen unterhalten, die entweder ihre Aufträge schon haben oder in Kürze bekommen werden", erklärte der Premierminister.

Die polnischen Firmen, die an einem Auftrag im Irak interessiert sind, werden in neun oder zehn Branchen aufgeteilt. Jede Branche wird auch einen Spitzenvertreter haben. Die Spitzenvertreter wiederum werden Befugnisse für die Koordination der Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Betrieben haben.

Der Mineralölkonzern "Nafta Polska" erzielte bereits bedeutende Fortschritte bei den Verhandlungen mit den Amerikanern und wurde zum Spitzenvertreter dieser Branche ernannt.

An diesem Treffen nahm auch der ehemalige Finanzminister Polens, Marek Belka, teil, der als Kandidat für den Posten des polnischen Vertreters in Bagdad gehandelt wird. Er sagte, dass er zur Zeit Gespräche über die Situation im Irak mit Leuten führe, die sowohl das Land als auch das Ausmaß der Zerstörung genau kennen. (Sta)

  • Datum 13.05.2003
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  • Permalink http://p.dw.com/p/3dBT
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