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Deutschlehrer-Info

60 Jahre Pädagogischer Austauschdienst

Seit 60 Jahren bietet der Pädagogische Austauschdienst Lehrern und Schülern die Möglichkeit, im Ausland zu lernen und zu arbeiten. Außerdem lädt der PAD sprachbegabte Schüler aus aller Welt nach Deutschland ein.

Im Jahr 1952 riefen die Kultusminister der einzelnen Bundesländer eine zentrale Anlaufstelle für den Schüler- und Lehreraustausch ins Leben. Der Pädagogische Austauschdienst (PAD) sollte helfen, Brücken zu bauen und Verständnis über nationale Grenzen hinweg zu schaffen. Mit zahlreichen Programmen fördert der PAD heute Begegnungen und Kooperationen zwischen Schulen in Deutschland und im Ausland. Für besonders talentierte Schülerinnen und Schüler aus aller Welt eröffnet der Austauschdienst mit dem Internationalen Preisträgerprogramm die Möglichkeit, vier Wochen lang in Deutschland zu leben und zu lernen.

Auf einem Festakt zum 60-jährigen Jubiläum in Bonn unterstrich die Schulministerin des Landes Nordrhein-Westfalen, Sylvia Löhrmann, die „beeindruckende“ Bilanz des PAD: An den mehr als 30 Programmen nähmen pro Jahr etwa 30 000 Schüler teil. Ziel sei es, dass jede Schule internationale Beziehungen pflege. Denn wer sich schon als Schüler mit einer fremden Sprache, Kultur und Gesellschaft auseinandergesetzt habe, fände sich später in der globalisierten Welt besser zurecht. Außerdem steigere der Austausch auch die Schulqualität, so Sylvia Löhrmann. Nachholbedarf sieht die Ministerin allerdings bei Schulen, die oft von weniger privilegierten Schülern besucht werden: „In Zukunft müssen wir auch Real-, Haupt-, und Förderschulen erreichen“, betonte Löhrmann.

ip/sk