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Pressemitteilungen

50 Jahre Urdu: DW in Pakistan verankert

Am 14. August 1964, dem Nationalfeiertag Pakistans, startete die Urdu-Redaktion der DW mit einer 15-minütigen Radiosendung. Urdu ist die Nationalsprache Pakistans und das Idiom vieler Menschen in Nordindien.

Nur wenig später wurde das Angebot auf 50 Minuten täglich erweitert und erreichte Hörerinnen und Hörer in Pakistan, Nordindien und Bangladesch. Auch die Urdu verstehende Diaspora in den arabischen Golfstaaten gehörte zu den regelmäßigen Nutzern des DW-Angebots.

Mit ihrer grenzübergreifenden Berichterstattung – im kulturellen wie auch politischen Bereich – baut die Urdu-Redaktion Brücken zwischen Europa und dem Subkontinent sowie zwischen verschiedenen Kulturen Südasiens.

Schimmel, Pfau und Wendepunkte

Die Redaktion führte Interviews mit pakistanischen Spitzenpolitikern wie Benazir Bhutto und Nawaz Sharif. Auch Persönlichkeiten aus Kultur und Wissenschaft wie die deutsche Orientalistin Annemarie Schimmel, der Archäologe Michael Jansen, der sich für die Kulturstätten in Pakistan einsetzte, oder die Lepra-Ärztin Ruth Pfau waren Gast im Programm.

Die Terroranschläge vom 11. September 2001 markierten einen wichtigen Wendepunkt in der Geschichte der Redaktion. Damals kam zur nachmittäglichen Hauptsendung eine 30-minütige Abendsendung hinzu, bald darauf auch eine halbstündige Morgensendung.

Beiträge aus der Urdu-Redaktion erscheinen regelmäßig in pakistanischen Tageszeitungen und auf Webseiten. Heute werden in Bonn täglich vier Nachrichtensendungen produziert und von Radiopartnern wie FM 100 in Pakistan übernommen.

In Interaktion mit dem Nutzer

In Spitzenzeiten erhielt die Urdu-Redaktion 200.000 Zuschriften jährlich. Heute gehen knapp 10.000 Mails monatlich ein. Auf Facebook verzeichnet der Urdu-Account fast 650.000 Likes

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