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Publikationen

50 Jahre DW Akademie: Das Magazin

"Medien entwickeln. Menschenrechte stärken": Das Magazin zum 50-jährigen Bestehen der DW Akademie bietet einen Überblick über die Anfänge bis hin zu unserem heutigen Engagement für Meinungs- und Medienfreiheit.

Das DW Akademie Magazin 2015 "Medien entwickeln. Menschenrechte stärken." steht als PDF und online auf ISSUU für Sie bereit.

Editorial
Von Christian Gramsch, Direktor DW Akademie


Wir feiern 2015 unser 50-jähriges Bestehen. Ein aufregendes Jahr mit vielen Veranstaltungen und Gästen, aber auch ein Moment des gemeinsamen "Sortierens".

Beim Blick in die Archive zeigten mir meine Kolleginnen ein Foto von einem unserer allerersten Trainings. Darauf zu sehen: stolze Radiotechniker aus Afrika, ein Gruppenbild vor der Berliner Gedächtniskirche. Auch ich war stolz in diesem Moment - auf die lange Verbindung, die wir mit afrikanischen und vielen anderen Ländern haben. Und auf den weiten Weg, den wir mit unseren Partnern in den vergangenen 50 Jahren gegangen sind.

Mit unserem Jubiläumsmotto "Medien entwickeln. Menschenrechte stärken." machen wir deutlich, was wir tun und mit welchem Ziel: Durch die Entwicklung von Medien setzen wir uns für das Menschenrecht auf freie Meinungsäußerung und das Recht aller Menschen auf freien Zugang zu Informationen ein. Dabei kooperieren wir eng mit dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) sowie weiteren Auftraggebern wie beispielsweise dem Auswärtigen Amt (AA) und der Europäischen Union (EU). Unsere stetige und engagierte Arbeit hat uns in den vergangenen Jahren zum unverzichtbaren Partner der deutschen Politik werden lassen. Diese Verantwortung spornt uns an.

Spannende Aufgabenfelder haben die Arbeit der DW Akademie über die vergangenen 50 Jahre hinweg bestimmt. Lösungen in Krisen, Innovation und Ausbildung – das ist der Dreiklang, mit dem wir Ihnen in diesem Magazin zeigen wollen, auf welche Themen die DW Akademie heute ein besonderes Augenmerk richtet. Der Konflikt zwischen Russland und der Ukraine, die labilen politischen Verhältnisse in vielen Ländern des Arabischen Frühlings, die zunehmende Bedrohung durch den internationalen Terrorismus – dies alles sind Realitäten, mit denen die internationale Medienentwicklung heute konfrontiert ist.

Christian Gramsch

Christian Gramsch

Besonders in Krisenzeiten zeigt sich deutlich, wie notwendig unabhängige Medien sind. Aus den vermeintlichen Sackgassen Auswege zu finden, ist Teil der Medienentwicklung der DW Akademie. Auch wenn unsere Arbeit in Krisen- und Konfliktländern nicht immer einfach ist: Wir schauen nicht weg, sondern bleiben gerade dann verlässliche Partner, wie beispielsweise in der Ukraine oder in Pakistan. Das „Wie“ ist dabei entscheidend für uns. Seit unserer Gründung entwickeln wir kontinuierlich neue Ansätze und Wege.

Die Projekte sind unterschiedlich, eines eint sie jedoch: die innovative Kommunikationsform. Diese kann von einer Medien-AG, in der Schüler in den Palästinensischen Gebieten ihre Meinung sagen, über eine Hip-Hop-Band aus München, mit der Deutschlernen zum musikalischen Vergnügen wird, bis hin zu der gemeinsamen Erarbeitung eines Manifests für digitale Medien reichen. Wenn die Inhalte interessant aufbereitet sind und zum Dialog einladen, hat Medienentwicklung gute Chancen, langfristig erfolgreich zu sein.

Wegweisend für den Erfolg ist auch die kommende Mediengeneration. Eine fundierte Ausbildung, wie sie die Deutsche Welle mit ihrem Volontariat seit 1964 anbietet, ist dafür eine wichtige Voraussetzung. Natürlich ist und bleibt die Professionalisierung von Journalisten ein wichtiges Arbeitsgebiet für uns: Gemeinsam mit unseren Partnern etablieren wir auf diese Weise freie und unabhängige Medien. Und noch etwas hat sich als Erfolgsmodell erwiesen: das Training von Fach- und Führungskräften aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft. Denn erst wenn auch die Entscheider ihre Informationen und Positionen in einer verständlichen Weise der Öffentlichkeit vermitteln, entsteht eine vielfältige und transparente Medienlandschaft.

Ich hoffe, ich konnte Sie neugierig auf unsere Arbeit machen, und wünsche Ihnen viel Freude bei der Lektüre und beim Betrachten der Fotos aus den vergangenen fünf Jahrzehnten.

Bleiben Sie uns gewogen!

Christian Gramsch
Direktor DW Akademie

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